Anzeige

Seit einigen Tagen kursieren in arabischen Medien Meldungen darüber, dass der als Bitcoin-Wal bekannte Investor Khurram Shroff Bitcoins in rauen Mengen gespendet hat. Demnach soll das Investment 100.000 Einheiten der Kryptowährung umfassen, deren Wert sich aktuell auf 4,7 Milliarden Dollar beliefe.

Zuletzt hatte Tesla mit der Nachricht, dass der Konzern von Elon Musk Bitcoins im Wert von 1,5 Milliarden Dollar gekauft hat, für eine Explosion des Kurses gesorgt. Tesla soll für seine 1,5 Milliarden Dollar Anfang des Jahres rund 45.000 Bitcoins bekommen haben. Der in den folgenden Wochen dank des rasant gestiegenen Bitcoin-Kurses damit eingefahrene Gewinn soll derweil den operativen Jahresgewinn von Tesla übertroffen haben.

Bitcoin-Wal spendet 100.000 Bitcoins

Bei der neuesten Mega-Investition in die größte Kryptowährung der Welt soll es sogar um 100.000 Bitcoins gehen. Die will, glaubt man verschiedenen arabischen Medienberichten, der als Bitcoin-Wal bekannte Dubaier Investor Khurram Shroff gespendet haben. Orientiert man sich an dem aktuellen Preis der digitalen Währung, geht es bei diesem Investment/Spende um 4,7 Milliarden Dollar.

Anzeige

Bei dem Mega-Investment, so es denn tatsächlich zustande kommt, soll es um eine Kapitalspritze für die sogenannte Miami 2.0 Blockchain Strategy Foundation und andere damit verbundene Venture-Projekte gehen. Shroff erklärte gegenüber der Plattform Arabian Business, dass er hoffe, damit die Nutzung der Kryptowährung in Miami kräftig anzuheizen. Ende 2021 sollen dort täglich Transaktionen mit einem Volumen in der Höhe von 200 Milliarden Dollar absolviert werden.

Miami will Bitcoins dem Dollar gleichstellen

Hintergrund sind die Pläne des Bürgermeisters von Miami, Francis Suarez, dem Bitcoin zur Anerkennung als offizielles Zahlungsmittel in der US-Metropole zu verhelfen. Die Kryptowährung wäre dann dem Dollar quasi gleichgestellt. So umfassen die Pläne unter anderem, dass sich Beamte in Miami künftig aussuchen können sollen, ob sie sich ihr Gehalt – zumindest zum Teil – in BTC oder Dollar auszahlen lassen wollen.

Auch sollen die Bürger der Stadt Verwaltungsgebühren und lokale Steuern in Bitcoin begleichen können. Und: Teile des Gemeindevermögens könnten in Bitcoin investiert werden. Bei Suarez und Miami lässt sich auch gleich der Bogen zu Elon Musk schlagen. Denn der Bürgermeister Miamis hatte vor einigen Jahren schon einmal für internationale Aufmerksamkeit gesorgt. Damals erklärte er, mit Musks Boring Company eines von dessen geplanten Tunnelsystemen unter Miami realisieren zu wollen.

„Die größte Bitcoin-Investition in der Geschichte zu tätigen, ist ein Beweis für unser Engagement, Städte bei der Einführung der Blockchain-Technologie zu unterstützen. Das sehen wir als Schlüssel für das Ermöglichen einer weitreichenden Einführung“ (Khurram Shroff in Arabian Business)

Bei der Bitcoin-Spende von Shroff und dessen IBC Group handelt es sich um die größte in der Geschichte der digitalen Währung. Shroff gilt als Krypto-Fan. Ende 2020 soll der Investor schon zehn Millionen Dollar zur Verfügung gestellt haben, um das Ethereum-Upgrade ETH 2.0 zu unterstützen. Shroff soll von dem US-Immobilien-Entwickler Burkhan World Investment zu der finanziellen Unterstützung von Miamis Blockchain-Plänen überredet worden sein.

Dubai und Miami als Blockchain-Vorreiter

Wann die Transaktion stattfindet, ist ebenso wenig bekannt wie konkrete Pläne, was Miami mit den vielen digitalen Coins anfängt. Shroff zeigte sich jedenfalls überzeugt davon, dass Miami – wie Dubai – zu einem technologischen Vorreiter avancieren könne, was die Blockchain angeht.

Weiterführende Informationen

Verwandte Meldungen
Wichtiger Hinweis:
Alle Artikel unseres Magazins Die Wirtschaftsnews dienen der Information. Unsere Artikel verfassen wir unabhängig, sorgfältig und nach bestem Wissen und Gewissen. Die Redaktion übernimmt keine Haftung oder Gewähr für die Vollständigkeit der Inhalte. Wir übernehmen mit unseren Inhalten keine Beratungsfunktion, weder Anlage- noch Rechtsberatung. Unsere Empfehlungen erfolgen nach unseren Maßstäben. Ihr als Leser solltet sie aber eigenverantwortlich nutzen. Bei Bedarf wendet euch bitte an fachspezifische Experten. Speziell bei Artikeln zu Aktien oder Kryptowährungen handelt es sich ausdrücklich um Informationen zum Thema, nicht um eine Kaufempfehlung. Aktienkurse und die Preise von digitalen Währungen können sehr volatil sein, Verluste sind immer möglich. Einsteiger sollten nur soviel Geld investieren, wie sie in jedem Fall verschmerzen können.

veröffentlicht von Jörn

Jörn Brien ist Chefredakteur und Betreiber von Die Wirtschaftsnews – deinem Ratgeber für Aktien und Kryptowährungen. Der Journalist arbeitet(e) für verschiedene namhafte Publikationen in Deutschland und Österreich, darunter Golem, Kurier, t3n, e-media, Futurezone und pressetext. Darüber hinaus betreibt er den Online-Buchshop Meine Buchhandlung Wien und mehrere Facebook-Gruppen sowie Blogs.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.