Anzeige

Nicht zuletzt wegen der Coronakrise haben Kryptowährungen 2020 eine Renaissance erlebt. Nachdem Bitcoin, Ethereum oder Litecoin kurzfristig zum Teil deutlich gefallen waren, strebt insbesondere die führende digitale Währung derzeit nach neuen Höchstkursen. Viele Anleger wollen in Digitalwährungen investieren. Allerdings gibt es am Finanzmarkt in erster Linie die Möglichkeit, mit Kryptowährungen zu spekulieren. Eine Alternative, die tatsächlich auch für ein längerfristiges Investment geeignet ist, kennen zahlreiche Kunden nicht: das Cloud-Mining.

Was heißt Mining von Kryptowährungen?

Im Allgemeinen bezeichnet Mining das Generieren neuer Einheiten einer bestimmten Kryptowährung, die sogenannten Coins. Wenn also vom Mining gesprochen wird, dann bedeutet dies, dass neue Coins dieser digitalen Währung generiert werden. Dies geschieht durch leistungsstarke Rechner, die bestimmte mathematische Algorithmen als Aufgabe lösen müssen.

Auf Bitcoin.de anmelden und in Bitcoin und Co. investieren

Die Miner benötigen für das Schürfen von Kryptowährungen, insbesondere beim Bitcoin, sehr leistungsstarke und somit teure Rechner bzw. Grafikkarten. Der Investitionsaufwand und auch die laufenden Kosten, vor allem der Stromverbrauch, sind daher relativ hoch. Unter anderem deshalb ist die Anzahl der Personen, die sich mit dem sogenannten Solo-Mining beschäftigen, in den letzten Jahren erheblich zurückgegangen.

Anzeige

Wie funktioniert Cloud-Mining?

Beim Cloud-Mining geht es ebenfalls um das Generieren neuer Coins einer bestimmten Kryptowährung. Dabei konzentrieren sich die meisten Anbieter auf die folgenden digitalen Währungen:

  • Bitcoin
  • Ethereum
  • Dash
  • Litecoin
  • Ripple

Der Unterschied zum Solo-Mining besteht darin, dass Cloud-Anbieter große Rechenkapazitäten und Server nutzen. Daher muss sich der Anleger nicht selbst um das Generieren neuer Coins kümmern. Stattdessen investieren Anleger Kapital, das der Anbieter nutzt, um beispielsweise damit die benötigte Technik (Computer, Grafikkarte, Netzwerk etc.) zu bezahlen. Wenn es also um Cloud-Mining geht, dann ist damit im Grunde das gemeinschaftliche Generieren neuer Coins gemeint.

Welche Kryptowährung lohnt sich beim Mining am meisten?

Bitcoin ist wohl die Kryptowährung, die sich am meisten lohnt – allerdings nur für das Cloud-Mining. Die zweitbeliebteste digitale Währung Ethereum ist für Heim-Miner am besten geeignet, um Geld mit Mining zu verdienen. Dazu benötigen Krypto-Miner allerdings zum einen leistungsstarke Hardware, insbesondere eine Grafikkarte. Zu beachten ist zum anderen, dass der Stromverbrauch sehr hoch ist. Daher ist für viele das Cloud-Mining sicher besser geeignet.

Was unterscheidet Spekulieren vom Mining per Cloud?

Wie eingangs erwähnt interessieren sich zwar einerseits zahlreiche Anleger für ein Investment in Kryptowährungen. Auf der anderen Seite überwiegen am Markt allerdings die sogenannten Krypto-Börsen und andere Handelsplätze, auf denen die entsprechenden Coins gekauft und verkauft werden können. Hier geht es allerdings in erster Linie um eine Spekulation auf steigende oder manchmal auch fallende Kurse der jeweiligen digitalen Währung. Eine solche Spekulation ist äußerst kurzfristig ausgerichtet und bietet Anlegern nicht die Möglichkeit, langfristig zu investieren.

banner

Anders gestaltet sich die Situation beim Cloud-Mining. In diesem Fall profitiert der Anleger zwar auch von steigenden Kursen, denn dann sind die generierten Coins mehr wert. Somit erzielt der Anbieter normalerweise entsprechend höhere Gewinne. Dennoch ist es mit dem Mining in der Cloud für Anleger möglich, mittel- und langfristig zu investieren. Diese Form der Anlage ist sogar längerfristig ausgelegt, denn in der Regel erhalten Sie vom Anbieter einen regelmäßigen Ertrag, meistens in Form einer bestimmten Anzahl generierter Coins.

Diskutiert mit in unserer Bitcoin-Facebook-Gruppe

Wann lohnt sich Bitcoin-Mining?

Eine ganz wichtige Frage für Anleger ist, wann sich das Cloud-Mining von Bitcoin und anderen Kryptowährungen lohnt. Zunächst einmal müssen Sie beachten, dass Ihre Rendite in enger Verbindung mit dem Ertrag steht, den der Cloud-Mining-Anbieter selbst erzielt. Auf diesen Ertrag wiederum haben eine Reihe von Faktoren Einfluss, insbesondere:

  • Kosten beim Anbieter, insbesondere für die Hardware
  • Kosten in Form des Stromverbrauchs
  • Kurs der geminten Kryptowährungen
  • Hash-Rate
  • Leistungsfähigkeit der Rechner
  • Sonstige Kosten

Zusammengefasst stellt der Anbieter demnach seine Kosten den durch das Generieren und den so produzierten Gegenwerten der Coins gegenüber. Ist der Saldo positiv, erzielt der Anbieter einen Ertrag und kann diesen – entweder komplett oder in Teilen – an die jeweiligen Anleger ausschütten. Normalerweise gibt es eine feste Quote. Zum Beispiel könnte jeder Anleger fünf Coins für 1.000 Euro Investitionsbetrag erhalten. Diese Quote ist natürlich stark abhängig davon, um welche digitale Währung mit welchem Kurswert es sich handelt.

Welche Risiken gibt es beim Cloud-Mining?

Das Cloud-Mining ist durchaus eine gute Alternative, wenn Sie einerseits längerfristig in digitale Währungen investieren möchten und zum anderen nicht die notwendige Zeit oder das Know-how haben, selbst zu Hause mit Ihrem PC neue Coins zu generieren. Dennoch ist das Mining per Cloud nicht ohne Risiko, sodass es definitiv keine sichere Form der Kapitalanlage ist. Es gibt gleich mehrere Risiken, die Sie zumindest kennen sollten, bevor Sie sich für diese Form des Investments in Kryptowährungen entscheiden. Die Hauptrisiken bestehen im:

  • Emittentenrisiko
  • Kursrisiko
  • Ertragsrisiko

Was bedeutet das im Detail? Mit dem Emittentenrisiko ist der Anbieter gemeint. Dabei handelt es sich in der Regel um ein Unternehmen. Sollte dies zahlungsunfähig werden oder größere Zahlungsprobleme auftreten, kann es passieren, dass Sie nicht nur keinen Ertrag erhalten, sondern auch Ihr investiertes Kapital – in Teilen oder komplett – verloren ist. Da das Cloud-Mining in keiner Weise unter die Einlagensicherung oder unter sonstige Sicherungen fällt, ist das Risiko eines Totalverlustes nicht unerheblich.

Ein weiteres Risiko ist das Kursrisiko bei den entsprechenden digitalen Währungen, in die Sie investieren. Es macht einen großen Unterschied, ob zum Beispiel für einen generierten Bitcoin beim Handel durch den Cloud-Mining Anbieter 15.000 oder nur 7.000 Euro erzielt werden. Dies beeinflusst gravierend nicht nur den Ertrag des Anbieters, sondern ebenfalls Ihre Rendite.

Damit kommen wir auch zum dritten Hauptrisiko, nämlich dem Ertragsrisiko. Es gibt beim Cloud-Mining keine festen Zinsen. Meistens ist die Auszahlung der Erträge gewinnabhängig. Somit gibt es selten die Möglichkeit, dass Sie mit festen Renditen kalkulieren können.

Für wen ist Cloud-Mining eine gute Anlage-Alternative?

Das Krypto-Mining in der Cloud spricht zunächst einmal Anleger an, die sich einerseits für ein Investment in Kryptowährungen interessieren, andererseits nicht nur auf Kursgewinne spekulieren möchten. Es sind also definitiv Anleger und nicht Spekulanten, für die das Cloud-Mining eine interessante Alternative ist. Darüber hinaus sollten Sie prinzipiell an eine positive Entwicklung digitaler Währungen in den nächsten Jahren glauben. Die Erträge des Anbieters und auch Ihre Rendite sind nämlich in hohem Umfang davon abhängig, wie sich die Kurse der digitalen Währungen entwickeln.

Generell ist es wichtig, dass Sie sich zuvor über den informieren. Die meisten Unternehmen sind zwar seriös. Allerdings gibt es durchaus einige schwarze Schafe am Markt, wie es in fast jeder Branche der Fall ist. Entscheiden Sie sich daher bevorzugt für Cloud-Mining-Anbieter, die schon seit Jahren (erfolgreich) am Markt tätig sind und bei denen alle Kosten, Risiken und mögliche Voraussetzungen für eine Ausschüttung transparent genannt werden.

Cloud-Mining-Anbieter in der Übersicht

Cloud-Mining-Anbieter Features Bewertung

Genesis Mining

  • Bitcoin, Dash, Ethereum, Litecoin, Monero und ZCASH minen
  • Günstige Mining-Angebote
  • Viele Angebote schnell ausverkauft
Zum Anbieter*

Hashflare

  • Günstige Hashrate-Pakete
  • Bitcoin, Dash, ETH und ZEC minen
  • Viele Angebote schnell ausverkauft
Zum Anbieter*

IQ Mining

  • Nutzt Algorithmen zur Auswahl
  • Schürft automatisch Coins mit der höchsten Mininig-Profitabilität (=besserer ROI)
  • Über 100 Altcoins gleichzeitig minen
Zum Anbieter*

Minergate

  • Mining-Pool für 15 Coins
  • Bitcoin-Mining per App
  • Mining-Profitabilität-Rechner
Zum Anbieter*

Dieser Bericht ist zur Information gedacht und stellt keine Empfehlung zum Kauf von Kryptowährungen oder Investieren in Cloud-Mining dar.

Ebenfalls interessant: Bitcoin-Kurs deutlich gestiegen – investieren via Cloud-Mining wieder attraktiver

Verwandte Meldungen
Wichtiger Hinweis:
Alle Artikel unseres Magazins Die Wirtschaftsnews dienen der Information. Unsere Artikel verfassen wir unabhängig, sorgfältig und nach bestem Wissen und Gewissen. Die Redaktion übernimmt keine Haftung oder Gewähr für die Vollständigkeit der Inhalte. Wir übernehmen mit unseren Inhalten keine Beratungsfunktion, weder Anlage- noch Rechtsberatung. Unsere Empfehlungen erfolgen nach unseren Maßstäben. Ihr als Leser solltet sie aber eigenverantwortlich nutzen. Bei Bedarf wendet euch bitte an fachspezifische Experten. Speziell bei Artikeln zu Aktien oder Kryptowährungen handelt es sich ausdrücklich um Informationen zum Thema, nicht um eine Kaufempfehlung. Aktienkurse und die Preise von digitalen Währungen können sehr volatil sein, Verluste sind immer möglich. Einsteiger sollten nur soviel Geld investieren, wie sie in jedem Fall verschmerzen können.

veröffentlicht von Redaktion

Die Wirtschaftsnews bietet aktuelle Artikel rund um die Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Ratgeber-Texte und Tipps zu Aktien-Anlagestrategien und Kryptowährungen – wie Bitcoin, Ethereum oder Litecoin – für Einsteiger und Fortgeschrittene.

One Comment

  1. Sehr ausführlicher Artikel vielen Dank dafür. 🙃 ich habe diesen Artikel gefunden jemand damit Erfahrungen gemacht ?

    https://yellowplumeria.medium.com/is-cloud-mining-still-profitable-in-2021-6d42dbf3309

    Antworten

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.