Paypal hat sich gegenüber Kryptowährungen wie Bitcoin geöffnet. Nutzer können künftig – zunächst in den USA – mit Bitcoin, Bitcoin Cash, Litecoin und Ethereum handeln oder bezahlen. Der Bitcoin-Kurs springt innerhalb weniger Stunden um 1.000 Dollar nach oben.

Während die Zentralbanken noch debattieren, wie sie mit Kryptowährungen umgehen und Facebook mit Libra an Grenzen stößt, macht Paypal Nägel mit Köpfen. Schon in den nächsten Wochen sollen Nutzer in den USA die Möglichkeit, mit Kryptowährungen zu handeln und zu bezahlen, nutzen können. Ab 2021 sollen weitere Länder folgen. Ob Deutschland bei der ersten Erweiterung schon dabei ist, steht aber nicht fest.

Paypal-Support treibt Bitcoin-Kurs

Die Krypto-Szene feiert den Erfolg aber schon und treibt den Bitcoin-Kurs auf über 13.000 Dollar. Dabei hatte die größte der zahlreichen digitalen Währungen erst am vor zwei Tagen die 12.000-Dollar-Marke geknackt. Jetzt scheint es erst einmal kein Halten mehr zu geben.

Kein Wunder, denn mit Paypal betritt ein gewichtiger Unterstützer die Krypto-Bühne. 26 Millionen Händler nutzen den Paymentdienst rund um den Globus. 325 Millionen aktive Nutzer hat Paypal eigenen Angaben nach. Jede Menge Potenzial also für digitale Zahlungen per Kryptowährungen.

Zum Einstieg fordert Paypal für den Handel mit Bitcoin, Bitcoin Cash, Litecoin und Ethereum über seine Plattform keine Gebühren – bis 31. Dezember. Anschließend soll zumindest die Aufbewahrung in einer möglichen Paypay-Wallet kostenlos sein, wie es in einer Mitteilung heißt.

Paypal sieht in Bitcoin die Zukunft

Paypal hat zudem Zentralbanken und Aufsichtsbehörden rund um den Globus seine Unterstützung angeboten. Für den Bezahldienstleister scheint festzustehen, dass Bitcoin und Co. bei der Zukunft des globalen Finanzwesens und Handels eine wichtige Rolle spielen werden.

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Weniger gut als bei den Börsianern (der Kurs der Paypal-Aktie kletterte ebenfalls kräftig) und Bitcoin-Unterstützern dürfte die Nachricht über den Paypal-Einstieg ins Krypto-Geschäft bei der Konkurrenz angekommen sein. Sowohl Robinhood als auch Square bieten ja schon länger den Handel mit Kryptowährungen an.

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veröffentlicht von Jörn Brien

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