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Die Corona-Pandemie und der Wunsch der Investoren nach einem sicheren Hafen haben den Goldpreis 2020 auf ein absolutes Hoch getrieben. Derzeit befindet sich der Kurs für das Edelmetall eher auf Singflug. Es könnte aber bald wieder bergauf gehen, wie unsere Chartanalyse zeigt. Aber interessiert das die Deutschen überhaupt?

Gold ist in unsicheren Zeiten für viele Investoren ein sicherer Hafen. Heißt: Sie legen ihr Geld lieber in Gold an als es auf ein Sparkonto zu legen. Insbesondere die Corona-Pandemie hat im vergangenen Jahr für einen Run auf das Edelmetall gesorgt. Und den Preis auf zwischenzeitlich über 2.000 Dollar pro Feinunze getrieben.

2020 war bestes Jahr für Gold

Durchschnittlich kostete eine Feinunze des Edelmetalls 2020 weltweit 1.769,64 Dollar, wie eine Erhebung von Statista zeigt. Das bedeutete ein Plus von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein neues Allzeithoch seit der ersten Erhebung im Jahr 1900. Damals kostete eine Feinunze Gold 18,96 Dollar. Ähnlich teuer wie im vergangenen Jahr war Gold demnach nur 2012. Zu diesem Zeitpunkt stand ein Durchschnittskurs von 1.668,98 Dollar zu Buche.

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Soweit zur vergangenen Goldpreis-Entwicklung. Aber wie geht es jetzt weiter? Aktuell beläuft sich der Kurs auf 1.825,01 Dollar pro Feinunze. Damit ist ein Zwischentief von Anfang März von unter 1.700 Dollar wieder passé. Allerdings sind wir auch noch rund 200 Dollar vom Allzeithoch im August entfernt.

Die Chartanalysten von Nebenberufliches Trading haben sich für uns einmal die Entwicklung des Goldpreises angeschaut und einen Blick in die – chartgestützte – Glaskugel geworfen.

Goldpreis-Prognose: Sprungbrett für die Bullen in Sicht

Gold ist seit gut einem Monat in einer Aktiv-Longbewegung, die wahrscheinlich noch nicht ihren Abschluss gefunden hat. Für die kommenden Tage rechnen wir mit einer leichten Korrektur ab 1.849 Dollar. Dies dürfte spätestens im Bereich 1.812/1.776 Dollar ein Sprungbrett für die Bullen bieten. Dann könnte es also bergauf gehen.

Goldpreis Chart

Goldpreis-Prognose laut Chartanalyse. (Bild: Nebenberufliches Trading)

Wenn die Bullen dort bereitstehen, ist unser nächstes Ziel die 1.893-Dollar-Marke. Im weiteren Verlauf sind auch 1.929 Dollar möglich. Wird die langfristige Abwärts-Diagonale hingegen nicht überwunden und der Kurs sinkt zusätzlich deutlich unter die grüne Unterstützungszone, wären die Bären eindeutig im Vorteil und der Weg zu den Jahrestiefs wäre offen. Dies ist aber nicht unsere favorisierte Variante.

In Gold investieren: Es muss nicht immer der Barren sein

Wer in Gold investieren will, muss nicht unbedingt zu Münzen oder Barren greifen. Für Investoren bietet sich auch die Möglichkeit, ihr Geld in börsengehandelte Goldprodukte wie ETF oder Zitate zu stecken. Auch die Aktien von Minenbetreibern könnten ein lohnendes Anlageziel sein.

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Mäßiges Interesse am Goldpreis in Deutschland

Interessanterweise interessieren sich die Deutschen aber gar nicht so sehr für den Goldpreis. Eine Untersuchung von Suchanfragen wie “Goldpreis” oder “Preis von Gold” in verschiedenen Ländern weltweit hat ergeben, dass Deutschland in den Top-50 nur den Platz 44 belegt. Demnach beläuft sich die Zahl der aktiven Suchen nach diesen Begriffen pro 1.000 Nutzern monatlich auf nur 0,2.

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Zum Vergleich: Im Land mit dem größten Interesse an aktuellen Goldpreis-Informationen, Vereinigte Arabische Emirate, liegt diese Zahl bei 58,45. Unsere Nachbarn aus Österreich liegen mit 2,21 Suchanfragen pro 1.000 Nutzern im Monat immerhin auf Platz 20. Allgemein interessieren sich vor allem asiatische Nutzer für den Goldpreis. In Südamerika und Afrika gibt es dagegen kein einziges Land in den Top-50.

Nicht verpassen: 100 Jahre Goldfixing: So wird der Goldpreis festgelegt

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veröffentlicht von Nebenberufliches Trading

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