Anzeige

Die Angst vor den negativen Auswirkungen des Coronavirus auf die Weltwirtschaft hat den Goldpreis auf neue Höchststände gehoben. In den vergangenen 12 Monaten ging es um über 20 Prozent bergauf.

So teuer war eine Feinunze Gold in Euro gerechnet noch nie. Am Mittwoch kletterte der Goldpreis auf 1.500 Euro. Beobachter machen dafür die anhaltende Furcht vor möglichen wirtschaftlichen Folgen durch die Ausbreitung des Coronavirus verantwortlich. Der Goldpreis in Dollar kratzte an seinem Siebenjahreshoch – eine Feinunze Gold kostete zuletzt 1.605 Euro, wie das Manager-Magazin schreibt.

Goldpreis steigt um 300 Euro in 12 Monaten

Dass der Euro-Preis einen neuen Höchststand erreichte, liegt auch an den Wechselkursschwankungen. Der Euro hat seit Jahresbeginn gegenüber dem Dollar an Wert verloren. Für eine Feinunze Gold muss man daher im Vergleich mehr Euro als Dollar zahlen. Seit Februar 2019 ist der Preis für Gold kräftig gestiegen – und zwar um rund 300 Euro. Das bedeutet eine Steigerung um mehr als 20 Prozent, wie es beim Manager-Magazin heißt.

Anzeige
336x280 Produktfeature Gold

Anzeige

Noch stärker als Gold legten Metalle wie Platin, Palladium oder Rhodium zu. Die kommen auch in der Industrie zum Einsatz, etwa für Autokatalysatoren. Bei Palladium etwa ging es in den vergangenen zwölf Monaten um mehr als 60 Prozent nach oben. Im Fall von Rhodium betrug die Steigerung mehr als 300 Prozent. Rhodium ist ähnlich wie Gold mittlerweile fast soviel wert wie noch nie bisher.

Ausblick für Goldpreis positiv

Lohnt sich der Einstieg in Gold und Co. angesichts der aktuell hohen Preise? Potenzielle Investoren sollten zumindest Vorsicht walten lassen. Aber: Die Unsicherheiten für die Weltwirtschaft – Coronavirus, Handelskrieg zwischen USA und China sowie Konflikte zwischen der EU und den USA – verschwinden sicher nicht so schnell. Zudem sorgt auch die Experten zufolge noch Jahre anhaltende Niedrigzinsphase für optimistische Aussichten für den Goldpreis.

Ebenfalls interessant: Scheitert Trump bei der Wahl, springt der Goldpreis auf 2.000 Dollar

Verwandte Meldungen
Wichtiger Hinweis:
Alle Artikel unseres Magazins Die Wirtschaftsnews dienen der Information. Unsere Artikel verfassen wir unabhängig, sorgfältig und nach bestem Wissen und Gewissen. Die Redaktion übernimmt keine Haftung oder Gewähr für die Vollständigkeit der Inhalte. Wir übernehmen mit unseren Inhalten keine Beratungsfunktion, weder Anlage- noch Rechtsberatung. Unsere Empfehlungen erfolgen nach unseren Maßstäben. Ihr als Leser solltet sie aber eigenverantwortlich nutzen. Bei Bedarf wendet euch bitte an fachspezifische Experten. Speziell bei Artikeln zu Aktien oder Kryptowährungen handelt es sich ausdrücklich um Informationen zum Thema, nicht um eine Kaufempfehlung. Aktienkurse und die Preise von digitalen Währungen können sehr volatil sein, Verluste sind immer möglich. Einsteiger sollten nur soviel Geld investieren, wie sie in jedem Fall verschmerzen können.

veröffentlicht von Jörn

Jörn Brien ist Chefredakteur und Betreiber von Die Wirtschaftsnews – deinem Ratgeber für Aktien und Kryptowährungen. Der Journalist arbeitet(e) für verschiedene namhafte Publikationen in Deutschland und Österreich, darunter Golem, Kurier, t3n, e-media, Futurezone und pressetext. Darüber hinaus betreibt er den Online-Buchshop Meine Buchhandlung Wien und mehrere Facebook-Gruppen sowie Blogs.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Anzeige