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Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Nach PayPal, Elon Musk mit Tesla und Mastercard hat jetzt der nächste Tech-Promi seinen Support für Bitcoin bekanntgegeben. Twitter-Chef Jack Dorsey und der US-Rapper Jay-Z investieren Millionen in einen Bitcoin-Fonds.

Wie Dorsey in einem Tweet bei seinem Kurznachrichtendienst* mitteilt, soll der Fonds ₿trust heißen. Insgesamt 500 Bitcoin haben Dorsey, Jay-Z und der Anwalt Zachary W. Carter gekauft, um diese in den Fonds zu stecken. Dem aktuellen Kurs entsprechend dürfte dabei rund 24 Millionen Dollar geflossen sein.

Dabei handelt es sich freilich nur um eine Art Startkapital. Die drei Initiatoren suchen nach weiteren Investoren. Konkret sucht der Fonds derzeit noch nach mindestens drei weiteren Verwaltungsratsmitgliedern, um an den Start gehen zu können.

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₿trust: Bitcoin-Fonds treibt Bitcoin-Entwicklung voran

Ziel der Bitcoin-Initiative ist es laut Dorsey, die Entwicklung der größten Kryptowährung der Welt voranzutreiben. Dabei will sich der ₿trust vor allem auf Entwicklerteams in Afrika und Indien konzentrieren, wie es heißt. Und Dorsey und Jay-Z wollen sich nicht in die Belange der Stiftung einmischen. Daher ist der Fonds als sogenannter Blind-Trust konzipiert. Damit können die Initiatoren wenig Einfluss nehmen.

Was hat Twitter-Chef Dorsey mit Bitcoin zu tun?

Dorsey gilt als großer Bitcoin-Fan. Schon im Herbst hatte er über den Bezahldienst Square, dessen Chef Dorsey ebenfalls ist, schon in großem Stil in Bitcoin investiert*. Auch fördert Dorsey schon länger die Entwicklung von Kryptowährungen.

Ich hoffe, dass irgendwann alle privaten Unternehmen den Wert einer nicht-staatlichen Währung erkennen können, auf die alle Menschen zugreifen können und die nicht von einem Unternehmen begrenzt oder eingeschränkt wird.
Jack Dorsey im Gespräch mit Quartz

Dabei geht es Dorsey aber weniger um die Möglichkeit, schnell viel Geld zu verdienen. Stattdessen ist der Twitter-Chef begeistert von dem Ideal der Dezentralität, das er im Bitcoin-System sieht. Kleine Kostprobe gefällig? Im Juni 2019 ließ Dorsey wissen, dass er den Bitcoin, als größten Anwärter auf den Titel “Währung des Internets” ansehe.

Tesla und Elon Musk als Krypto-Unterstützer

Für den Bitcoin sind die vergangenen Tage super gelaufen. Nach dem Hype 2020 – befeuert nicht zuletzt durch die Meldung, dass PayPal bald Bitcoin-Zahlungen erlauben will – hat vor allem das Bekenntnis von Tesla und dessen Chef Elon Musk zu der Kryptowährung für einen Aufwärtskurs gesorgt.

Musk hatte, ebenfalls per Twitter, erklärt, dass Tesla 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin investiert hat und wohl auch die Bezahlung seiner Elektroautos mit der Kryptowährung erlauben will. Der Bitcoin-Kurs war im Anschluss deutlich nach oben gesprungen und hatte mit über 45.000 Dollar einen neuen Rekordwert erreicht.

Wie Mastercard Bitcoin und Co. einsetzen will

Für einen weiteren Rekord hatte dann auch noch die öffentliche Unterstützung von Mastercard für den Bitcoin gesorgt. Künftig wolle Mastercard Transaktionen mit Kryptowährungen ermöglichen. Daraufhin sprang der Bitcoin-Kurs erstmals auf über 48.000 Dollar – die historische Marke von 50.000 Dollar ist damit in Reichweite.

Über die mittel- und langfristige Entwicklung des Kurses von Bitcoin und den anderen Kryptowährungen streiten sich die Experten. Die meisten Stimmen sprechen sich derzeit aber für eine weiteren Steigerung der Preise aus. Nur wenige lassen sich derzeit mit einem Vergleich, etwa zum Platzen der Dotcom-Blase, zitieren.

Bitcoin-Kurs-Prognose: Blase oder sechsstellig?

Die größten Unterschiede bei jenen, die von einer weiteren Steigerung ausgehen, lassen sich bei der erwarteten Höhe der Kurse wahrnehmen. Manche sehen bei 100.000 Dollar ein natürliches Ende erreicht. Andere sehen schon 600.000 Dollar oder mehr im Bereich des Möglichen. Hier lest ihr alles zur Bitcoin-Kurs-Prognose.

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veröffentlicht von Jörn

Jörn Brien ist Chefredakteur und Betreiber von Die Wirtschaftsnews – deinem Ratgeber für Aktien und Kryptowährungen. Der Journalist arbeitet(e) für verschiedene namhafte Publikationen in Deutschland und Österreich, darunter Golem, Kurier, t3n, e-media, Futurezone und pressetext. Darüber hinaus betreibt er den Online-Buchshop Meine Buchhandlung Wien und mehrere Facebook-Gruppen sowie Blogs.

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