Zuletzt hatte Samsung sich über einen neuen Fernseher den den Hype-Markt NFT (Non-Fungible Token) erschlossen. Jetzt steigt der südkoreanische Technologieriese in die virtuelle Realität ein. Der berühmte Samsung-Shop in Manhattan findet sich künftig im Verhältnis 1:1 als virtuelles Abbild im Decentraland-Metaverse.

Metaverse: Samsung entscheidet sich für Decentraland

Samsung unterhält schon seit geraumer Zeit einen mittlerweile legendären Shop auf der Washington Street in Manhattan. Nun hat der Elektronikhersteller aus Südkorea bekanntgegeben, dass eben dieser Shop zukünftig 1:1 in der virtuellen Welt nachgebildet werden soll. Den Metaverse-Hype hatte zuletzt Facebook befeuert.

Samsung setzt dabei auf Decentraland (MANA). Nach Angaben des Elektrokonzerns ist das Projekt eines der größten bisher, das über Decentraland realisiert wird.

Wie können User den virtuellen Shop besuchen?

Wer sich für einen Besuch des virtuellen Shops von Samsung interessiert, der sollte sich zunächst als User bei Decentraland registrieren bzw. einloggen. Es ist allerdings auch ein Besuch als Gast möglich – dann kann man aber nichts einkaufen. Anschließend findet eine direkte Weiterleitung des Kunden-Avatars zur virtuellen Filiale des Elektronikkonzerns statt.

Im nächsten Schritt übernimmt ein virtueller Tourguide die weitere Führung, indem er den Avatar in verschiedene Räume mit unterschiedlichen Themen führt. So finden sich die Themen Sustainability (Nachhaltigkeit), Customization (Freie Gestaltung) und Connection (Verbindung).

Samsung pflanzt 2 Millionen Bäume

Im sogenannten Samsung 837X Store gibt es zudem ein “Connectivity Theater” und einen nachhaltigen Wald. Bis Ende März sollen in diesem Zusammenhang zwei Millionen echte Bäume gepflanzt werden. Außerdem hat Samsung ein virtuelles Musikevent angekündigt, wie Cointelegraph schreibt.

Der Samsung-Shop soll allerdings nur für eine begrenzte Zeit auf Decentraland für Besuche offen stehen. Die am vergangenen Donnerstag verkündete Nachricht ließ den MANA-Token kurzfristig um rund 20 Prozent nach oben schießen. Aktuell findet er sich aber wie Bitcoin und die meisten anderen Kryptowährungen wieder auf Sinkflug.

Samsung bereits im Krypto-Bereich aktiv

Ganz neu ist das Terrain, auf das sich Samsung jetzt begibt, für den Elektrokonzern nicht. Immerhin ist beispielsweise in den neuesten Smart-TVs des Herstellers eine Trading-Plattform für NFT automatisch integriert. Bisher verfügen aber nur ausgewählte Modelle über die entsprechende NFC-App.

veröffentlicht von Jörn

Jörn Brien ist Chefredakteur und Betreiber von Die Wirtschaftsnews – deinem Ratgeber für Aktien und Kryptowährungen. Der Journalist arbeitet(e) für verschiedene namhafte Publikationen in Deutschland und Österreich, darunter Golem, Kurier, t3n, e-media, Futurezone und pressetext. Darüber hinaus betreibt er den Online-Buchshop Meine Buchhandlung Wien und mehrere Facebook-Gruppen sowie Blogs.

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