Der Pkw-Markt in Europa zeigt zu Jahresbeginn eine deutliche Schwäche. Experten führen dies unter anderem auf den jetzt vollzogenen Brexit zurück. In Deutschland traf es den Volkswagen-Konzern besonders stark.

Volkswagen mit Minus, starkes Plus bei BMW

Nicht alle Hersteller aus Deutschland sind gleichermaßen stark vom Nachfragerückgang betroffen. Besonders hart traf es im vergangenen Monat Volkswagen. Der Konzern musste einen Rückgang bei den Pkw-Zulassungen um sechs Prozent hinnehmen.

Bei Mercedes-Benz belief sich der Rückgang auf lediglich 0,1 Prozent. Und sowohl BMW als auch Audi und Porsche konnten entgegen dem Trend sogar mehr Autos verkaufen, wie boerse.ard.de berichtet. Bei BMW gab es sogar ein erhebliches Plus in Höhe von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Brexit als ein Grund für den Rückgang

Experten nennen mehrere Gründe, warum der europäische Pkw-Markt im vergangenen Monat schwach war. Dies zeigt ein Blick auf die 27 Länder der Europäischen Union (ohne Großbritannien), denn dort sank die Anzahl der Zulassungen um rund 7,5 Prozent.

Damit wurden im Januar laut Zahlen des europäischen Autoverbands Acea nur noch etwa 957.000 Autos zugelassen. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 1.034.400 neu zugelassene Fahrzeuge. Neben dem Brexit sollen sich nach Ansicht der Fachleute insbesondere Steueränderungen in manchen EU-Ländern negativ ausgewirkt haben.

Pkw-Markt: Einbruch in Frankreich

Zu den Ländern in der EU, in denen der Rückgang an verkauften Pkws am deutlichsten ist, gehören Frankreich und Spanien. In Frankreich gab es ein erhebliches Minus in Höhe von 13,4 Prozent, während die Zulassungszahlen in Spanien um 7,6 Prozent zurückgingen.

Kurz dahinter folgt bereits Deutschland mit einem Minus von 7,3 Prozent sowie Italien mit minus 5,9 Prozent. In Großbritannien war der Rückgang genauso groß wie in Deutschland, lag also bei 7,3 Prozent.

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veröffentlicht von Oliver

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