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Bereits kurz nach der Insolvenz gab es Vermutungen, dass Wirecard-Vertreter größere Summen beiseite geschafft haben könnten. Das wäre natürlich eine Straftat. Jetzt haben sich neue Erkenntnisse ergeben, die dies anscheinend untermauern. Demnach verbuchte der Zahlungsdienstleister in den Monaten vor der Insolvenz den Abfluss hoher Summen. Dabei steht insbesondere der ehemalige Vorstand Jan Marsalek im Visier.

Unzählige verdächtige Transaktionen

In den letzten Monaten vor der Wirecard-Insolvenz soll es nach neuen Erkenntnissen eine Reihe verdächtiger Transaktionen gegeben haben. Dazu zählt unter anderem, dass Wirecard bestimmten Geschäftspartnern aus dem asiatischen Raum Darlehen im Gegenwert von über einer halben Milliarde Euro eingeräumt haben soll.

Hinzu kommt die Vermutung, dass die Vorstände des Unternehmens schon zu Beginn des Jahres Millionenbeträge im höheren Bereich abgezweigt hätten. Insolvenzverwalter Michael Jaffé formuliert dies jetzt so deutlich, wie das zuvor noch nie der Fall gewesen war, schreibt boerse.ard.de.

Kerngeschäft voraussichtlich veräußert

In seinem Brief formulierte Jaffé nicht nur die genannten Vorwürfe, sondern die Absicht, das Kerngeschäft Wirecards noch in diesem Jahr zu veräußern. Tatsächlich gebe es bereits zwei Interessenten, die sich momentan eingehend mit den Bilanzen und der wirtschaftlichen Situation des Zahlungsdienstleisters beschäftigten.

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Augenscheinlich ist davon auszugehen, dass spätestens im November eine Entscheidung getroffen wird.

Betrug bei Corona-Soforthilfen?

Neben den genannten Vorwürfen stehen weitere illegale Machenschaften im Raum, und zwar im Zusammenhang mit den Corona-Soforthilfen. Hier heißt es, dass es 30 oder mehr Fälle von Betrug mit dem Beantragen der Soforthilfe gegeben habe. Dies zumindest berichtet das renommierte Magazin Der Spiegel.

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veröffentlicht von Oliver

Oliver schreibt bei Die Wirtschaftsnews regelmäßig über spannende Themen wie Aktien, Anlagestrategien, Kryptowährungen und allgemeine Wirtschaftsnachrichten.

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