Vor rund einem halben Jahr hatte der Investor SPC aus Russland die Marke Real vom Lebensmittelriesen Metro übernommen. Jetzt gibt es anscheinend einen harten Sparkurs, von dem etwa 100 Filialen der Real-Kette betroffen sind.

Real soll profitabler arbeiten

Nach der Übernahme von Real scheint das wesentliche Ziel des russischen Investors SPC scheint darin zu bestehen, dass Real zukünftig wieder profitabel arbeitet.

Zu diesem Zweck werden nun mehrere Maßnahmen ergriffen, wie zum Beispiel die Zerschlagung des Filialnetzes. Dies soll dadurch geschehen, dass mehrerer Lebensmittelketten, insbesondere Edeka und Kaufland, einen größeren Teil der Real-Filialen übernehmen wollen.

Das Onlinegeschäft wird ebenfalls nicht mehr von Real selbst durchgeführt, sondern stattdessen zukünftig von Kaufland.

Genehmigung des Bundeskartellamtes steht noch aus

Noch sind die geplanten Änderungen in der Theorie vorhanden, denn das Bundeskartellamt muss dem Vorhaben erst noch zustimmen, wie Chip Online schreibt.

Damit dies schneller und einfacher geschieht, legte der russische Investor jetzt einen Sparplan für fast 100 Real-Märkte vor. Dabei geht es in erster Linie bei Einsparungen, die sowohl das Sortiment als auch das Personal betreffen werden.

Ende des Bonusprogramms und der Drogerie-Eigenmarke

Zwei der Angebote von Real werden in den kommenden Monaten eingestellt. Zum einen betrifft dies das Bonusprogramm mit der Bezeichnung Real Pro, mittels dessen die Kunden für einen bestimmten Jahresbeitrag Sonderrabatte auf Einkäufe erhielten.

Zum anderen ist ebenfalls die Drogerie-Eigenmarke von Real betroffen, die zukünftig nicht mehr am Markt präsent sein soll. Somit gibt es tatsächlich einschneidende Maßnahmen, die sowohl die Mitarbeiter als auch die zahlreichen Kunden betreffen.

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veröffentlicht von Oliver

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