Bis vor einigen Tagen gab es noch einen regelrechten Run auf bestimmte Verbrauchsartikel. Dazu gehörte insbesondere natürlich Klopapier und Desinfektionsmittel. Jetzt scheint sich das Verhalten der Verbraucher diesbezüglich langsam zu normalisieren.

Klopapier: Verkaufszahlen sinken

Trotzdem bestätigen Händler nach wie vor, dass manche Artikel besonders gefragt sind. Dazu gehören die bereits zuvor genannten Verkaufsartikel Toilettenpapier und Desinfektionsmittel. Insbesondere bei ausgewählten Hygieneartikeln stellen Händler aber fest, dass die Anzahl der Einkäufe und umgesetzten Waren in der 16. Kalenderwoche bereits deutlich zurückgegangen sind.

So wurde beispielsweise über 60 Prozent weniger Toilettenpapier verkauft. Und zwar nicht im Vergleich zur jeweiligen Vorwoche, sondern sogar im Vergleich zu durchschnittlichen Werten aus dem 2. Halbjahr 2019. Ebenfalls zu den Produkten mit deutlichen Umsatzrückgängen gehören Nudeln und Reis, passierte Tomaten sowie die bereits erwähnten Hygieneartikel, schreibt Top-Agrar.

Hohe Nachfrage nach Seife und Desinfektionsmitteln

Bei manchen Produkten gehen die Verkaufszahlen aktuell noch nicht deutlich zurück und verharren auf einem sehr hohen Niveau. Dies gilt insbesondere für Seife und Desinfektionsmittel verschiedener Art. Zwar sind die Umsätze im Vergleich zum März etwas zurückgegangen. Dennoch bewegen sie sich zum Beispiel bei Desinfektionsmitteln im Vergleich zum Zeitraum August 2019 bis Januar 2020 um über 70 Prozent höher.

Obst & Gemüse: Umsatz verdoppelt

Zu den Lebensmitteln, die bereits während der gesamten Corona-Krise in überdurchschnittlichem Ausmaß gekauft werden, zählen unter anderem Obst und Gemüse. Dies gilt sowohl für Konserven als auch frisches Obst und Gemüse. Bei den Konserven belief sich der Anstieg zwischen dem 9. und dem 15. März auf über 120 Prozent, bei Gemüsekonserven waren es im gleichen Zeitraum sogar über 130 Prozent.

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Vergleichskriterium war wieder der zuvor bereits genannte 6-Monatsdurchschnitt. Bei frischem Obst und Gemüse waren die Anstiege deutlich geringer und betrugen vier (Obst) bzw. zehn (Gemüse) Prozent gemessen am 6-Monatsdurchschnitt.

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veröffentlicht von Oliver

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