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Noch immer scheint es kein Ende beim Kursanstieg des Bitcoins zu geben. Die Marke von 40.000 Dollar ist schon gebrochen. Manche – mitunter selbsternannte – Experten sprechen jetzt sogar schon davon, dass die digitale Währung in näherer Zukunft 250.000 Dollar oder mehr wert sein könnte. Ein Experte hält dies allerdings eher für unwahrscheinlich – Grund ist der Stromverbrauch.

Bitcoin-Kurs bei über 40.000 Dollar

Aktuell notiert der Bitcoin-Kurs bei gut 38.000 Dollar – in der vergangenen Woche war schon die Marke von 40.000 Dollar überschritten. Damit ist die wertvollste Kryptowährung allein in den vergangenen zwölf Monaten um über 28.000 Dollar angestiegen.

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Zwar scheint es einerseits aktuell kein Ende der Bitcon-Ralley zu geben. Auf der anderen Seite ist es eher unwahrscheinlich, dass tatsächlich in naher Zukunft dauerhaft Kurse von 100.000 Dollar oder mehr erreichbar sind. Obwohl manche Experten schon Kurse von 250.000 Dollar oder sogar noch mehr in Aussicht stellen.

Energie als limitierender Faktor

Ein entscheidender limitierender Faktor dürfte der Stromverbrauch und die damit verbundenen Stromkosten sein. Schon jetzt nimmt das Bitcoin-Mining weltweit etwa 0,4 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Anspruch.

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Je mehr Bitcoins allerdings produziert werden, desto schwieriger sind die zu lösenden Algorithmen. Die Folge ist dementsprechend ein weiter steigender Stromverbrauch. Würde der Bitcoin-Kurs tatsächlich bis auf eine Million Dollar steigen, dann verbrauche das Generieren neuer Coins rund 20 Prozent der weltweiten Stromproduktion – ein utopischer Wert.

Limit wohl bei 100.000 Dollar

Laut Experten ist der Bitcoin-Kurs zumindest bis zum nächsten sogenannten Halving nach Ansicht der Experten auf ungefähr 100.000 Dollar pro Coin limitiert. Dies entspricht einem Anteil von zwei Prozent am globalen Stromverbrauch, wie Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank in Hamburg, im Manager-Magazin vorrechnet.

Das nächste Halving steht im Jahre 2024 an. Dann sinkt die “Belohnung” für das Schürfen eines Bitcoins von bisher 6,25 auf dann nur noch 3,13 Coins. Dann wäre für den Bitcoin ein Preis von 200.000 Dollar möglich – bei einem weiterhin auf zwei Prozent beschränktem Anteil am weltweiten Stromverbrauch.

Ebenfalls interessant: Bitcoin-Anbieter und Börsen für Kryptowährungen in der Übersicht

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veröffentlicht von Oliver

Oliver schreibt bei Die Wirtschaftsnews regelmäßig über spannende Themen wie Aktien, Anlagestrategien, Kryptowährungen und allgemeine Wirtschaftsnachrichten.

4 Comments

  1. Die Preisprognosen kommentiere ich nicht. Jedoch entlarvt die Wortwahl die verdrehte (dollarzentrierte) Weltsicht. Was bitte schön soll den Dollar daran hindern, ins Bodenlose zu fallen und was hat der Energieverbrauch mit dem Fall des Dollars zu tun ? Hier wedelt also der Schwanz mit dem Hund. Was soll die Fed daran hindern, die 100-Dollarnote zum neuen Quarter zu machen mit dem man nicht mal mehr bis zum nächsten Exit auf dem Turnpike kommt ? Alle diese Fragen stellen sich sogar bei Nichtvorhandensein des Bitcoins. Wer in der Lage ist eine Wert-Untergrenze für den Dollar (und weitere Fiat-Währungen) aufzustellen, die absolut nicht unterschreitbar ist, der kann dann mathematisch präzise eine Preisobergrenze für Bitcoin, Gold, Brot, usw. aufstellen. Nach historischer Erfahrung ist die absolute Untergrenze Null. Na ja und Division durch Null….

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