In Deutschland mangelt es nach wie vor an Wohnungen. Insbesondere in den Metropolen des Landes ist dies zu spüren. Dort haben sich sowohl die Preise für Immobilien und Eigentumswohnungen als auch die Mieten in den letzten Jahren deutlich erhöht. In manchen Großstädten herrscht sogar eine regelrechte Wohnungsknappheit. Dass es auch anders geht, zeigt aktuell eine der größten Städte Deutschlands: Hamburg.

Neue Wohnungen bauen statt Mietpreise deckeln

In vielen Städten gilt es als probates Mittel, die Mietpreise zu deckeln, damit sich auch Normalverdiener noch eine Wohnung leisten können. Oftmals funktioniert dies allerdings nicht. Das zeigen insbesondere die Beispiele Berlin und München. Hamburg geht schon seit geraumer Zeit einen anderen Weg. Hier baut die Stadt verstärkt neue Wohnungen.

Und dieses Konzept zeigt bereits Erfolge. Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Wohnungen sind in der Hansestadt schon jetzt wesentlich geringer als in einigen vergleichbaren Städten. So zahlen Käufer in Hamburg durchschnittlich einen Quadratmeterpreis von rund 3.500 Euro. In München muss man dagegen beispielsweise über 7.500 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen.

Über 10.000 neue Wohnungen in der Hansestadt

Nicht zuletzt dank Olaf Scholz, der den Wohnungsbau in Hamburg enorm vorangetrieben hat, konnten allein im vergangenen Jahr über 10.000 neue Wohnungen gebaut werden. Dies ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um rund ein Drittel. Dabei ist positiv zu bemerken, dass ein größerer Anteil davon auf Sozialwohnungen entfällt. Dadurch haben auch einkommensschwache Menschen die Möglichkeit, eine passende Wohnung zu finden.

Ebenfalls ein Garant für den Erfolg ist ein bereits vor acht Jahren geschlossenes Bündnis zwischen der Stadt und verschiedenen Wohnungswirtschaftsverbänden.

Deutlich mehr fertiggestellte Wohnungen in Hamburg

In den vergangenen zehn Jahren ist die Anzahl der fertiggestellten Wohnungen je 1.000 Einwohner in Hamburg deutlich gestiegen. Lag diese 2009 noch bei unter 2,5 Wohnungen pro Einwohner, ist der Wert mittlerweile auf knapp sechs angestiegen. Damit hat Hamburg bereits einen deutlichen Vorsprung vor einigen anderen Großstädten. In Köln etwa werden aktuell nur knapp 3,5 Wohnungen je Einwohner neu gebaut.

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veröffentlicht von Oliver

One Comment

  1. […] unter anderem darauf zurück, dass es vor allem in den Großstädten mittlerweile zu einer echten Wohnungsknappheit gekommen ist. Das eigentlich aus den 70er-Jahren stammende Konzept könnte jetzt wieder […]

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