Sparen & Anlegen

Crowdfunding
Wiewohl es schon Jahre zuvor bei der Finanzierung einzelner Projekte dienlich war, hat sich das Crowdfunding zum Massenphänomen erst 2006 gemausert. Angesichts namhafter Vorreiter wie des Musikers und Produzenten Brian Camelio verwundert es wenig, dass der englische Sprachraum prägend für diese neue Finanzierungsform war. So war dem Crowdfunding in Deutschland die Akzeptanz der breiten Öffentlichkeit nicht vor 2011 vergönnt. Dafür erfreut es sich nun umso größerer Beliebtheit.

 

Crowdinvesting
Zahlreiche Start-ups sammeln über Crowdinvesting-Plattformen Geld, damit diverse Projekte realisiert werden können. Doch Crowdinvesting-Plattformen werden nicht nur von Start-ups genutzt – auch die Immobilienbranche sammelt Geld von Kleinanlegern. Heutzutage gibt es bereits eigene Crowdinvesting-Plattformen, die am Ende die Projektentwickler und Anleger zusammenbringen. Leider mussten viele Anleger auch das berühmte Lehrgeld bezahlen – vor allem dann, wenn sie sich für Immobilienanleihen entschieden oder in geschlossene Fonds investierten. Doch wie gefährlich ist das Crowdinvesting für Immobilien tatsächlich?

 

Gasanbieter wechseln und profitieren
Eine Berliner Familie könnte jährlich 460 Euro sparen, wenn sie den Vertrag bei ihrem Grundversorger (Gasag) kündigt und einen Vertrag bei einem anderen Lieferanten unterschreibt. Der Anbieterwechsel dauert wenige Minuten, ist frei von jeglichen Risiken und sorgt am Ende für ein nicht zu unterschätzendes Kostenersparnis. Doch wie findet man einen günstigeren Gasanbieter und welche Vorkehrungen müssen getroffen werden?

 

Riester-Rente
Die Renten sind sicher! Diese oftmals zitierte Aussage des früheren Bundesarbeitsministers Norbert Blüm [CDU] klingt auch heutzutage noch manchem Rentner im Ohr, und von ihrem Grundtenor her stimmt sie auch. Jeder Rentner kann sich fest darauf verlassen, dass am letzten Werktag des Monats die gesetzliche Altersrente pünktlich auf seinem Girokonto gutgeschrieben wird. Das heutige und vor allem zukünftige Problem ist jedoch die Rentenhöhe. In den vergangenen Jahren hat die Bundesregierung immer wieder, wie es genannt wird, an der Rentenschraube gedreht. An der komplizierten Renten- und Rechenformel sind regelmäßig Änderungen vorgenommen worden, und zwar immer zum Nachteil der zukünftigen Rentenbezieher. Wer Rentner ist, der profitiert von den jährlichen Rentenanpassungen im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Geradezu gebetsmühlenartig wird der Bürger immer wieder darauf hingewiesen, dass seine gesetzliche Altersrente die Rentenlücke nicht decken wird. Sie ist die Differenz zwischen dem letzten Nettoeinkommen als Erwerbstätiger und der Altersrente im ersten Rentenmonat. Diese Differenz ist für viele ein Schock. Die Ausgaben bleiben weitgehend bestehen, während sich das Einkommen bis zur Hälfte reduziert. Doch das ist erst der Anfang. Die zukünftigen Ausgaben steigen weiterhin deutlicher als die jährlichen Rentenanpassungen. Dem Rentner bleibt, ebenso wie dem Arbeitnehmer, dauerhaft weniger Netto vom Brutto. Die einzige Lösung in dieser Situation ist eine private Zusatzrente als Ergänzung der gesetzlichen Altersrente. Damit lässt sich die unvermeidbare Rentenlücke teilweise, bestenfalls sogar ganz schließen. Eine Möglichkeit mit staatlicher Förderung ist die private Riester-Rente. Sie ist benannt nach Walter Riester, dem ehemaligen Bundesarbeitsminister Walter Riester [SPD] als einem der Nachfolger von Norbert Blüm. Wie es umgangssprachlich heißt, wird geriestert. Damit ist eine private Altersvorsorge mit staatlicher Förderung gemeint, die Riester-Rente.

 

Stromanbieter wechseln und sparen
Ein Drittel aller deutschen Haushalte bezahlt zu viel für den Strom. Ob man selbst dazugehört? Ja, wenn man sich nicht aktiv für einen der angebotenen Stromtarife entschieden hat. Bezieht der Verbraucher seinen Strom aus der Grundversorgung, bezahlt er den höchsten Preis. Bei der Grundversorgung erhält der Verbraucher den teuersten Tarif; im Regelfall dienen derartige Tarife nur als Notlösung. Etwa dann, wenn der Verbraucher – aufgrund schlechter Schufa – keinen Stromanbieter findet.

 

Tagesgeldkonto
Das Tagesgeldkonto ist eine Sparform mit viel Flexibilität für den Sparer. Wie das Wort sagt, handelt es sich dabei um ein Konto, auf dem das Ersparte täglich und ohne jede Einschränkung verfügbar ist. Von der Kontoform her ist auch das Tagesgeldkonto ein Girokonto. Der Unterschied zwischen beiden ist die Verzinsung des Kontoguthabens. Darüber hinaus ist das Tagesgeldkonto immer ein Guthabenkonto. Das angesparte Guthaben wird tagesaktuell verzinst. Umgangssprachlich wird das Tagesgeldkonto gerne als „Parkplatz“ für ein Geldguthaben bezeichnet, das zwar nicht momentan, jedoch in absehbarer Zeit benötigt wird. Das besondere Merkmal, im Gegensatz zum Festgeldkonto, ist beim Tagesgeldkonto die Verfügbarkeit zu buchstäblich jeder Tages- und Nachtzeit. Mit einem Buchungsvorgang vom Tagesgeldkonto auf das Girokonto als dem Referenzkonto ist das Ziel erreicht.