2022 hat sich bisher nicht als besonders erfolgreiches Jahr für Kryptowährungen gezeigt. Nachdem der Kurs von Bitcoin im November 2021 einen neuen Höchstwert erreichen konnte, ging es mit der Coin tendenziell bergab. Nach einem Kurshoch von 56.786,14 Euro am 12.11.2021 ist Bitcoin bis heute auf 36.959,67 Euro (Stand: 17.01.2022) gefallen. Trotzdem klingen die Prognosen von Experten positiv. Einige vermuten sogar, dass die Kryptowährung 2022 die 100.000 US-Dollar-Marke durchbrechen und damit auf fast 88.000 Euro ansteigen könnte. Aber worauf basieren diese Einschätzungen und sind sie wirklich realistisch?

Bitcoin kaufen: Ja oder nein?

Für viele stellt sich in diesem Jahr die Frage, ob sie in Bitcoin investieren sollen oder nicht. Prognosen zufolge könnte die Kryptowährung 2022 mehr als den doppelten Wert erreichen, den sie bisher besitzt. Solche Einschätzungen haben bereits Gründer von Nexo Crypto Lending Antoni Trenchev und Chief Strategy Officer bei Blockstream Samson Mow von sich gegeben. Allerdings müssen man, ihren Aussagen zufolge, genügend Geduld aufbringen und mit einem Zeitfenster rechnen, das bis zur zweiten Jahreshälfte oder sogar länger dauern könnte. Ob die Prognosen allerdings wahr werden, kann bisher keiner sagen. Eine Investition in Bitcoin scheint für viele weiterhin interessant zu sein. Wer Bitcoin kaufen möchte, kann dies ganz einfach online machen und muss sich dazu ein Bitcoin Wallet im Netz zulegen. Dort kann dieses auch langfristig verwahrt werden, um mögliche Kursschwankungen abzuwarten.

Verschiedene Faktoren beeinflussen Kurs

Ist die Nachfrage höher als das Angebot, so steigen die Kurse von Aktien, Rohstoffen und Kryptowährungen gleichermaßen. Werden viele Anteile verkauft, wodurch das Angebot steigt, die Nachfrage jedoch sinkt, so kommt es zu einem Kursabfall. Allerdings wird das Kaufverhalten durch verschiedene Mechanismen beeinflusst. So können politische Ereignisse, Veränderungen in der Weltwirtschaft oder auch positive oder negative Aussagen oder Handlungen von in der Öffentlichkeit stehenden Menschen dazu führen, dass viele Menschen in Kryptowährungen investieren oder ihre eigenen Coins verkaufen. Dies beweist Krypto-Enthusiast Elon Musk immer wieder. Eine höhere Verbreitung in der Bevölkerung könnte dem allerdings gegensteuern. Darum sehen viele Experten einen Vorteil darin, Bitcoin verstärkt als Zahlungsmittel einzusetzen und damit mehr Anreize zu schaffen, um auch kleine Summen in die Kryptowährung zu investieren.

Kryptowährungen mit hoher Volatilität

Die digitalen Währungen Bitcoin, Dogecoin, Ethereum und Co. unterliegen derzeit alle noch einer hohen Volatilität. Für Investoren bedeutet dies, dass der Kurs stark schwanken und es sowohl zu hohen Gewinnen als auch Verlusten kommen kann. Damit ist die Investition in Bitcoin mit einem Risiko verbunden, welches Käufern bewusst sein sollte. Natürlich geht damit auch ein großes Potential einher, das für viele Kryptowährungen besonders interessant macht. Wer dabei nicht mehr investiert, als er auch verlieren kann, bleibt also auf der sicheren Seite. Die Kursschwankungen hängen von verschiedenen Faktoren ab, die immer mit Nachfrage und Angebot zu tun haben.

Die Investition in Bitcoin oder andere Kryptowährungen ist mit einem Risiko verbunden. Wer jedoch eine längere Zeitspanne wählt und nur investiert, was auch verloren gehen kann, setzt sich keinem zu hohen Risiko aus. Wenn die Prognosen der Experten stimmen, könnte sich der Wert von Bitcoin in diesem Jahr verdoppeln.

veröffentlicht von Jörn

Jörn Brien ist Chefredakteur und Betreiber von Die Wirtschaftsnews – deinem Ratgeber für Aktien und Kryptowährungen. Der Journalist arbeitet(e) für verschiedene namhafte Publikationen in Deutschland und Österreich, darunter Golem, Kurier, t3n, e-media, Futurezone und pressetext. Darüber hinaus betreibt er den Online-Buchshop Meine Buchhandlung Wien und mehrere Facebook-Gruppen sowie Blogs.

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