In der Vergangenheit haben einige Politiker und Bankenmanager immer mal wieder mit Aussagen auf sich aufmerksam gemacht, dass man der Spekulation mit Kryptowährungen Einhalt gebieten müsse. Nun könnte es bald tatsächlich dazu kommen, dass die EU Krypto-Assets verbietet.

EU: Kryptowährungen bald verboten?

Unter anderem auf Initiative des deutschen Finanzministers Olaf Scholz hin hat es eine Zusammenkunft der größten EU-Staaten gegeben, in der es darum ging, ob man Kryptowährungen zukünftig verbieten solle. Zu den teilnehmenden Ländern zählten neben Deutschland die Niederlande, Frankreich, Spanien und Italien.

In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Politiker gefordert, dass es zur Not sogar zu Verboten der Kryptowährungen kommen müsse. Zumindest aber müsse es endlich nachvollziehbare und stabile Regeln geben, die unter anderem die teilweise maßlose Spekulation mit Kryptowährungen verhindern sollen.

Auch Libra im Fokus der Kritik

Insbesondere die von Facebook ins Leben gerufene Kryptowährungen Libra steht in der aktuellen Diskussion in der Kritik, wie das Manager-Magazin schreibt. Spätestens seit der Social-Network-Konzern diese Kryptowährung angekündigt hatte, sind Regierungen, Aufsichtsbehörden und Zentralbanken weltweit in Alarmbereitschaft.

Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Libra-Association erst vor einigen Monaten in der Schweiz den Antrag gestellt hatte, die Kryptowährung als Zahlungsmittel zuzulassen.

Risiken: Vorwürfe gegen Bitcoin und Co.

Neben der einzelnen Kryptowährung Libra stehen allerdings auch die anderen digitalen Währungen generell in der Kritik. So wird beispielsweise das Risiko des Betruges, der Geldwäsche und Steuerhinterziehung angeführt, das aus dem Handel mit Kontowährungen resultiert.

Zudem müsse man mittlerweile einen sehr hohen Energieverbrauch aufbringen, um neue Coins wie Bitcoin zu schürfen. Und auch der Handel sei in dieser Hinsicht deutlich gewachsen. Demgegenüber gibt es mehrere Staaten, die mehr oder weniger intensiv an eigenen digitalen Währungen arbeiten – neben Russland etwa Schweden und China. In Basel verantwortet Ex-EZB-Direktor Benoît Coeuré die Arbeit an einer staatlichen Libra-Alternative.

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veröffentlicht von Oliver

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