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Als er mit Tesla startete, nannte Elektroauto-Pionier Elon Musk das „Idiotie im Quadrat“. Jetzt, einige Jahre später, dürfte Musk anders darüber denken. Anfang dieser Woche meldete Tesla eine Million produzierte Elektroautos. Aber ein mögliches Scheitern des Autobauers ist dennoch nicht ausgeschlossen.

„Idiotie im Quadrat“ – so nannte Elon Musk den Start bei Tesla. Und nicht nur ein Mal stand der E-Autobauer finanziell vor dem Aus. Noch vor wenigen Monaten kämpfte Tesla mit Problemen bei der Herstellung des neuen Model 3. Shortseller haben dem Unternehmen über Jahre mit Wetten auf den Misserfolg versucht zu schaden. Zuletzt verloren sie Milliarden.

Tesla-Aktie leidet unter Coronavirus-Ängsten

Denn die Tesla-Aktie stieg von Rekordhoch zu Rekordhoch. Ende Januar hatte Teslas Börsenwert erstmals die Schwelle von 100 Milliarden Dollar überschritten. Tesla war damit auf einmal mehr Wert als VW – der größte Autobauer der Welt. Nachdem die Tesla-Aktie Mitte Februar auf über 900 Dollar angewachsen war, fiel der Börsenkurs aufgrund der Coronavirus-Ängste zuletzt wieder auf das Niveau von Ende Januar zurück.

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Dass Tesla es jetzt geschafft hat, eine Million Elektroautos zu produzieren, verdankt der Konzern vor allem dem Model 3, das im vergangenen Jahr reißenden Absatz fand. Und natürlich den Anstrengungen, die Tesla und Musk unternahmen, um die „Produktionshölle“ zu durchschreiten. 2019 konnte der Autobauer rund 367.000 seiner E-Autos absetzen, was im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um etwa 50 Prozent bedeutete.

Elektroautos: Tesla Model 3 besonders empfehlenswert

Der zukünftige Erfolg ist damit freilich noch lange nicht gesichert, wie CNBC erklärt. Allerdings ist Tesla in Sachen Elektroautos der Konkurrenz deutscher Traditionskonzerne weit voraus. Das betrifft sowohl einen technologischen Fortschritt als auch einen solchen bei der Kundenzufriedenheit, wie ein aktueller Bericht von Consumer Reports hervorhebt. Demnach ist das Model 3 laut den Verbraucherschützern das empfehlenswerteste Elektroauto auf dem Markt.

Was ebenfalls für Tesla spricht: Auch deutsche Traditionsbauer haben derzeit Probleme bei der Herstellung von Elektroautos – und das liegt nicht nur an den Herausforderungen bei der Beschaffung von ausreichend Batteriezellen. Tesla und Musk muss es aber gelingen, die weitere Finanzierung auf sichere Beine zu stellen.

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veröffentlicht von Jörn

Jörn Brien ist Chefredakteur und Betreiber von Die Wirtschaftsnews – deinem Ratgeber für Aktien und Kryptowährungen. Der Journalist arbeitet(e) für verschiedene namhafte Publikationen in Deutschland und Österreich, darunter Golem, Kurier, t3n, e-media, Futurezone und pressetext. Darüber hinaus betreibt er den Online-Buchshop Meine Buchhandlung Wien und mehrere Facebook-Gruppen sowie Blogs.

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