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Ethereum mit dem Coin Ether (ETH) ist – anders als Bitcoin – nicht nur eine digitale Währung, sondern eine Plattform für digitale Blockchain-Projekte – mit Zukunft. Manche Experten gehen daher davon aus, dass sich die aktuell zweitgrößte Kryptowährung auf Dauer durchsetzt. Viele Investoren decken sich daher schon jetzt mit ETH ein. Wie du Ethereum mit PayPal kaufen kannst, verraten wir dir in diesem Artikel.

2013 hat der kanadisch-russische Programmierer Vitalik Buterin das Projekt Ethereum erstmals vorgestellt. Mit am Start waren damals Gavin Wood und Jeffrey Wilke. Während vor allem Buterin noch heute bei vielen Veranstaltungen der Branche als Gesicht von Ethereum fungiert, hat sich der britische Informatiker Wood mittlerweile der Krypto-Plattform Polkadot mit ihrem DOT-Token verschrieben. In Sachen Krypto-Staking konnte Polkadot dem großen Vorbild Ethereum den Rang ablaufen. Bei der Marktkapitalisierung liegt Ethereum aber weit voran.

Vorteile eines Investments in Ethereum

Für Analysten liegen die Vorteile eines Investments in Ethereum darin, dass auf Basis der Ethereum-Blockchain aktuell viele spannende Projekte mit großem Wachstumspotenzial lanciert werden. Dazu gehören etwa die Smart Contracts, DApps oder die als DeFi (Decentralized Finance) bezeichneten neuen Finanzprotokolle. Auch die in den vergangenen Monaten zu enormer Popularität gelangten Non-fungible Tokens, also zum Beispiel auf der Ethereum-Blockchain hinterlegte Echtheitszertifikate für digitale Werke, gehören zu den Pro-Argumenten für das Ökosystem.

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Mittelfristig sollte die bevorstehende Umstellung des Konsensmechanismus von dem sehr energieaufwendigen Proof-of-Work- zum Proof-of-Stake-Verfahren. Im November 2020 hatte die Community die entsprechende radikale Änderung auf Ethereum 2.0 abgesegnet. Neben dem weniger rechenintensiven Verfahren soll sich dann auch die Zahl der Transaktionen pro Sekunde von derzeit 15 auf einige Tausend erhöhen.

Ethereum: Bessere Wachstumsperspektiven als Bitcoin?

Aus Investorensicht ist auch entscheidend, dass bei Ethereum neben dem guten Namen und den vielversprechenden Projekten auch noch genug Luft nach oben ist, was die möglichen Wachstumsraten des Kurses betrifft. Während der Bitcoin sich für seine von sehr bullischen Analysten bis Jahresende prognostizierten Marke von 100.000 Dollar „nur“ noch verdoppeln könnte, sehen manche Prognosen für Ethereum eine Steigerung auf bis zu 10.000 Dollar in den kommenden Monaten. Das wäre eine glatte Verdreifachung.

Weil immer wieder Nutzer nachfragen, wie Ethereum kaufen mit PayPal geht, wollen wir dies hier kurz darlegen. Zum einen bietet PayPal selbst über seine Lösung Crypto with PayPal die Möglichkeit, Kryptowährungen wie Ethereum zu kaufen. Das Ganze funktioniert aber bisher nur in den USA und insgesamt nur eingeschränkt. Denn die Coins oder Token müssen auf der PayPal-eigenen Wallet gespeichert und können nur an PayPal verkauft werden – etwa, wenn die Kurse steigen.

Ethereum kaufen mit PayPal: Wie geht’s?

Ansonsten gibt es nur eine Handvoll Krypto-Börsen, die eine (Ein-)Zahlung per PayPal ermöglichen, empfehlenswert davon ist eigentlich nur eToro. Alternativen dazu sind sogenannte Peer-to-Peer-Plattformen wie LocalEthereum. Die funktionieren ähnlich wie eBay. Interessenten können dort die Verkäufer direkt kontaktieren und ein mögliches Geschäft unter Nutzung von PayPal abwickeln. Aber Vorsicht: Das Risiko, bei einem Geschäft einem Betrüger aufzusitzen, trägt man selbst.

Ähnliches gilt für anonymes Kaufen von Kryptowährungen. Das ist im Normalfall auch nur dann möglich, wenn man einem privaten Krypto-Verkäufer Coins oder Token abkauft. Letztlich ist es für den Normalnutzer ohne Kaufdruck am einfachsten und sichersten, sein Konto bei der Krypto-Plattform seiner Wahl per SEPA-Überweisung aufzuladen. Ansonsten kann man auch die Kreditkarte nutzen. Fazit zum Einkauf von Ethereum mit Paypal: Es ist in Deutschland kaum möglich.

Alternativen zu PayPal beim Ethereum-Kauf

Interessanterweise bietet die PayPal-Konkurrenz ebenfalls Lösungen an, um den Kauf von Ethereum oder anderen Kryptowährungen zu erleichtern. So können etwa Klarna-Kunden den Sofort-Überweisungsdienst nutzen, um Ethereum und Co. auf den Plattformen eToro, Binance oder Plus500 zu kaufen. Inklusive Betrugs- und Kreditrisiko. Das Beste: Der schwedische Zahlungsdienstleister ist vollständig reguliert und lizenziert.

Beim britischen Zahlungsdienstleister Skrill – ebenfalls reguliert und seriös – können Nutzer 15 Kryptowährungen direkt handeln. Einige davon aber nur gegen Bitcoin. Ethereum gehört jedenfalls zum Portfolio von Skrill.

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veröffentlicht von Redaktion

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