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Es gibt immer mehr Unternehmen, die zahlreiche Angestellte beschäftigen. Teilzeitarbeit und Homeoffice tragen dazu bei, dass sie oft nicht zur gleichen Zeit am selben Ort tätig sind. Die Teams benötigen zwar weiterhin eine Führung, jedoch sieht diese heute anders aus als früher. Flexibilität in der Arbeitswelt ist wichtiger denn je. Ein enges Korsett eignet sich nicht für die modernen Anforderungen eines Betriebes.

Jeder einzelne im Unternehmen muss umdenken lernen

Die Möglichkeit für Mitarbeiter, Arbeitszeit sowie –ort nach persönlichen Ansprüchen und Wünschen auszuwählen, wird immer häufiger gegeben. Sie verfügen über mehr Freiraum, Familie, Freizeit und Arbeit individuell miteinander zu verknüpfen. Dies führt dazu, dass Menschen lernen müssen, sich eigenverantwortlich zu organisieren und selbst eine Grenze zwischen Beruf sowie Privatleben zu ziehen. Für die lange Zeit bestehenden 9-to-5-Jobs war es in diesem Maß nicht erforderlich. Auch die Kommunikationsform verändert sich, denn heute begegnen sich Beschäftigte nicht ständig auf dem Gang oder in der Küche eines Unternehmens. Somit können sie sich nicht mehr kurz zwischendurch austauschen. “Unterhaltungen” erfolgen durch die Nutzung technischer Hilfsmittel wie dem Telefon und Computer. Es entstehen virtuelle Teams, die verstärkt eine Führungskraft benötigen, um dem veränderten Arbeitsrahmen gerecht zu werden.

Grenzüberschreitende Arbeitswelten

Zahlreiche Mitarbeiter sind es mittlerweile gewohnt, mit Kollegen aus verschiedenen Ländern zusammenzuarbeiten. Eine hohe Diversität ist gefragt, denn unterschiedliche Kulturen, Perspektiven und Impulse müssen unter einen Hut gebracht werden. Es reicht nicht, wenn eine Führungskraft damit nur umgehen kann. Vielmehr sollte sie fähig sein, diese bewusst zu fördern. Es ist eine große Herausforderung, von gewohnten Denkweisen abzuweichen und neue Wege einzuschlagen. Um sie zu bewältigen, kann die Teilnahme an einem Business Training oder Coaching hilfreich sein. Unter professioneller Leitung werden gemeinsam Wege und Lösungen erarbeitet, die sowohl dem Leader als auch seinem Team zugutekommen. Ein Unternehmen profitiert von reibungslosen Abläufen, effizienten Arbeitsergebnissen und infolge dessen von größtmöglicher Wirtschaftlichkeit.

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Eigenverantwortung der Mitarbeiter steigt stetig an

Die Teammitglieder arbeiten oft nicht in räumlicher Nähe zu ihren Kollegen sowie der Führungskraft. Damit fällt die automatische persönliche Kontaktmöglichkeit weg, um schnell zwischendurch einen Arbeitsfortgang zu besprechen. Die unmittelbare Kontrolle und Begleitung der Mitarbeiter durch den Leader ist nicht mehr gegeben. Zwangsläufig müssen – vormals häufig erfolgte – umfassende Abstimmungen mit den Beschäftigten fokussiert werden, d. h. sie finden in der Regel nur noch episodisch statt. Gute Führungskräfte akzeptieren, dass die Eigenverantwortung eines jeden Kollegen im gleichen Maß steigt, wie die Planbarkeit von Prozessen und Arbeit sinkt. Die Leader-Rolle ist nicht mehr von Durchsetzungsfähigkeit und Kontrolle geprägt, sondern von starker Koordinations- und Kommunikationskompetenz. Während junge Menschen in die heute bestehenden Strukturen hineinwachsen, müssen ältere Menschen ebenso umdenken lernen wie die Führungskräfte.

Weniger Kontrolle, mehr Vertrauen

Unternehmer und Vorgesetzte müssen außerdem lernen, ihren Mitarbeitern, die in flexiblen Arbeitsmodellen tätig sind, in vollem Umfang zu vertrauen. Dies erfordert, gemeinsam eine Wertschätzung zu leben und das Verständnis des Leaders, dass jede einzelne Form der Zusammenarbeit seine Berechtigung hat. Seine wichtigste Aufgabe ist es, ein konstruktives, dialogfähiges sowie vertrauensvolles Teamwork zu schaffen. Allein auf diesem Weg erreicht er bei den Beschäftigten Leistungsstärke trotz hoher Freiheitsgrade.

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veröffentlicht von Redaktion

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