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Seit Monaten dominiert der Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China die Wirtschafts- und Finanzmärkte. Jetzt gibt es erstmals eine positive Entwicklung. Denn die beiden Staaten einigten sich auf ein Abkommen und erzielten damit zumindest eine teilweise Einigung.

Handelsstreit: Keine nächste Eskalationsstufe

Eigentlich wäre am Wochenende eine neue Eskalationsstufe im Handelskrieg zwischen USA und China vorgesehen gewesen. Diese konnte jedoch abgewendet werden, da die Chinesen bei zahlreichen Produkten aus den Vereinigten Staaten strukturellen Veränderungen zustimmten. Dies twitterte wie gewohnt US-Präsident Donald Trump am Wochenende. Somit gibt es keine neuen Strafzölle seitens der USA. Diese waren eigentlich für den vergangenen Sonntag geplant. Die chinesische Regierung verzichtet demnach ebenfalls auf neue Zölle.

Allerdings erheben die USA laut Reuters weiterhin Zölle in Höhe von 25 Prozent auf chinesische Waren mit einem Wert von etwa 250 Milliarden Dollar. Für Importe im Wert von 160 Milliarden Dollar reduziere man den Aufschlag dagegen auf rund 7,5 Prozent, heißt es vonseiten des Büros des US-Handelsbeauftragten.

Reaktion an Wertpapierbörsen bleibt aus

Die eigentlich gute Nachricht zum Handelsstreit hat an den Börsen nicht zu nennenswerten Reaktionen geführt. In den ersten Handelsstunden gab es an den US-Börsen zwar Gewinne, die sich jedoch im Handelsverlauf wieder verflüchtigten. Experten begründeten die verhaltene Reaktion insbesondere damit, dass es in den letzten knapp 18 Monaten bereits mehrfach ein Hin und Her im Handelsstreit zwischen China und den Vereinigten Staaten gegeben hatte.

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Zudem rechnen viele Analysten damit, dass der sogenannte „strategische Krieg“ keinesfalls schon beendet sei, sondern voraussichtlich noch eine längere Zeit andauern werde. Die teilweise Einigung besteht zumindest vor allem darin, dass China auf der einen Seite deutlich mehr Produkte aus den Vereinigten Staaten kaufen wird. Demgegenüber dürfen die Chinesen mehr Agrarprodukte aus den USA mit einem Volumen von 50 Milliarden Dollar importieren.

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veröffentlicht von Redaktion

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