Das Thema Nachhaltigkeit nimmt bei Geldanlagen einen immer größeren Stellenwert ein. Vor allen Dingen Familien mit mindestens einem Kind sind es, die bei der Wahl der Kapitalanlage zunehmend großen Wert auf ein nachhaltiges Investment legen. Bei Alleinstehenden hingegen stehen meist andere Eigenschaften im Vordergrund, wie zum Beispiel Sicherheit oder eine hohe Rendite.

Familien mit Kindern: 19 Prozent wollen nachhaltig investieren

Dass insbesondere Familien mit Kindern zunehmend Wert auf ein nachhaltiges Investment legen, untermauert eine kürzlich durchgeführte Zurich-Studie. Im Rahmen der Untersuchung fand eine Befragung von 1.000 Bundesbürgern statt, genauer gesagt Familien mit Kindern.

19 Prozent der Befragten gaben an, zukünftig im Bereich der Geldanlage bewusst Anlageformen mit einer sozial-ökologischen Komponente zu wählen. Damit liegen Familien mit Kindern deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt der Haushalte, denn dort liegt die Quote bei gezielten nachhaltigen Investments nur bei rund 10 Prozent. Alleinstehende wollen sogar nur zur etwa 6 Prozent eine nachhaltige Anlageform wählen.

Nachhaltigkeitsgedanke bei Familien besonders ausgeprägt

Experten begründen das Ergebnis der Studie vor allem damit, dass Familien mit Kindern an die Zukunft ihres Nachwuchses denken. Vorrangig im Zuge der aktuellen Klimadiskussion wächst oftmals die Sorge, dass die Kinder später in eine Klimakatastrophe geraten könnten.

Daher wird in vielen Lebensbereichen vermehrt Wert auf ökologische Vertretbarkeit, Klimaschutz und Nachhaltigkeit gelegt. Dies betrifft zum Beispiel die Wahl der Lebensmittel, Bekleidung und eben auch den Bereich Geldanlage, wie Ecoreporter berichtet.

Finanzielle Vorsorge bei Familien generell wichtig

Unabhängig von der Nachhaltigkeit des Investments ist die finanzielle Vorsorge für Familien ganz besonders wichtig. So haben knapp 80 Prozent aller bundesdeutschen Familien eine Geldanlage, während der Bundesdurchschnitt bei 66 Prozent liegt und damit deutlich geringer ist. Darüber hinaus verfügen mehr als ein Drittel der Familien über eine private Altersvorsorge, während es bei den Alleinstehenden lediglich 22 Prozent sind.

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veröffentlicht von Oliver

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