Während Greta mit einem Racing-Segelboot über den großen Teich fährt, reisen die Superreichen mit Superyachten und Privatjets zur Klimakonferenz von Google an.

Auf ihrer Reise in die USA, wo sie für besseren Klimaschutz werben will, verzichtet die schwedische Aktivistin Greta Thunberg bewusst auf einen umweltschädlichen Flug. Stattdessen lässt sie sich mit der emissionsfreien Hochseeyacht Malizia nach New York fahren, wie Welt Online schreibt. Die Rennyacht wird für diese Strecke je nach Bedingungen bis zu 14 Tage benötigen.

Google-Klima-Camp: Anfahrt mit der Superyacht

Ganz anders machen das die Teilnehmer am diesjährigen Google Camp in Sizilien. Auf der Google-Konferenz soll es um den Klimawandel gehen. Mit an Bord sind Prominente aus Entertainment, Wirtschaft und Politik. Und für die dürfte bei dem Happining weniger der Klimaschutz an erster Stelle gehen. Denn die Stars und Sternchen reisten mit insgesamt 114 Privatjets und einer Reihe von Superyachten an, wie Nerdcore berichtet.

So soll etwa Starproduzent und Milliardär David Geffen mit seiner Megayacht Rising Sun vor Sizilien geankert haben. Auf dem 300 Millionen Euro teuren Schiff urlauben derzeit neben Amazon-Chef Jeff Bezos auch Topmodel Karlie Kloss nebst Ehemann Joshua Kushner, der Bruder von Ivanka-Trump-Ehemann Jared.

Zurück zum Klima-Luxustalk von Google. Dort sind laut Nerdcore auch Barack Obama, Katy Perry, Orlando Bloom, George Lucas, Harry Styles, Tom Cruise, Mark Zuckerberg und Jeff Katzenberg, Fashion-Designerin Diane Von Fürstenberg, Pharrell, Rihanna und Andrea Bocelli anwesend. Auch Prinz Harry und Herzogin Meghan sind nach Sizilien gereist – natürlich mit dem Jet. Was bei dem Treffen herausgekommen ist? Darüber lässt sich nur spekulieren.

1.500 Privatjets beim World Economic Forum in Davos

Noch schlimmer stellt sich allerdings die wirtschaftliche und politische Elite an. Zum World Economic Forum in Davos im Januar, bei dem es ebenfalls um den Klimawandel ging, reisten die Wirtschaftsbosse, Lobbyisten und Politiker mit bis zu 1.500 Privatjets an, wie der Guardian Anfang des Jahres prognostizierte. Dabei setzen die Flugfreunde zunehmend auf größere und teurere Flugzeuge.

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veröffentlicht von Jörn Brien

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