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Der Drogeriemarkt dm mutiert offenbar zur zentralen Annahmestelle für Online-Einkäufe. Kunden sollen ihre bei Händlern wie Amazon oder Zalando bestellten Pakete jetzt kostenlos in teilnehmende Märkte schicken lassen können. Das Ganze nennt sich dm-Paketservice. Retouren übergeben die Mitarbeiter auch – bis jetzt aber nur an DHL.

In Zeiten schließender Postfilialen will jetzt offenbar die Drogeriemarktkette dm zur Paketstation werden. Im Rahmen des neuen dm-Paketservice sollen Kunden, die ihre Online-Einkäufe nicht zu Hause entgegennehmen können, diese in den dm-Markt ihrer Wahl senden lassen. dm zufolge ist es dabei egal, bei welchem Händler man eingekauft hat. Auch der Paketdienstleister spielt bei der Annahme keine Rolle. Retouren übergeben die dm-Mitarbeiter aber nur an DHL.

Und so funktioniert der dm-Paketservice:

Bei der Lieferadresse geben Online-Einkäufer ihren Namen, aber statt der eigenen Adresse die des dm-Marktes um die Ecke an. Die Rechnungsadresse bleibt natürlich die eigene. Die Zustellbenachrichtigung erhält man dann vom Absender oder dem ausliefernden Paketdienst. Anschließend holt man sein Paket dann im Markt ab – allerdings klarerweise nur während der Öffnungszeiten. Wie bei der Post muss man auch hier seinen Ausweis vorlegen. Wer eine Retoure abgeben will, sollte das Paket versandfähig verpacken und das DHL-Versandlabel aufkleben.

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Und diese Vorschriften gelten für das Paket:

  • Gängige Paketgröße: bis zu maximal 120 cm x 60 cm x 60 cm
  • Gewicht: bis zu maximal 15 kg
  • Wert des Paketinhalts: maximal 500 Euro
  • Keine Pakete mit der Zahlart Nachnahme, verderblicher Ware, Tieren oder gefährlichen Substanzen

Online-Einkäufe: dm-Paketservice ist gratis

Wichtig: Der dm-Paketservice ist kostenlos. Versandkosten können natürlich anfallen, diese sind aber an den Händler zu entrichten. Laut dm ist die Zahl der Pakete, die man sich in die Märkte liefern lassen will, nicht begrenzt. Derzeit bietet dm den Dienst nur in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern an. Und auch dort sind einige wenige Märkte ausgeschlossen. Insgesamt sollen aber immerhin über 150 dm-Märkte dabei sein. Die Adresse seines dm-Marktes in der Nähe kann man sich aus dieser Liste heraussuchen.

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veröffentlicht von Jörn

Jörn Brien ist Chefredakteur und Betreiber von Die Wirtschaftsnews – deinem Ratgeber für Aktien und Kryptowährungen. Der Journalist arbeitet(e) für verschiedene namhafte Publikationen in Deutschland und Österreich, darunter Golem, Kurier, t3n, e-media, Futurezone und pressetext. Darüber hinaus betreibt er den Online-Buchshop Meine Buchhandlung Wien und mehrere Facebook-Gruppen sowie Blogs.

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