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Der Markt für parenteral Packaging befindet sich im Aufwärtstrend – nicht zuletzt angetrieben von der weltweiten Nachfrage nach COVID-19-Impfstoff. Wir erklären dir, was hinter dem parenteralen Verpacken steckt, wie sich der Markt entwickelt und welche Maschinen- und Verpackungslösungen es gibt.

Der Begriff parenterales Verpacken (Parenteral Packaging) umschreibt Lösungen für sensible pharmazeutische Verpackungen. Als Parenteralia werden im Allgemeinen sterile Zubereitungen bezeichnet, die etwa für die Injektion oder Infusion in menschliche oder tierische Körper verwendet werden. Parenteral bedeutet dabei wörtlich “am Darm vorbei”. Hierbei kommen die Wirkstoffe oder Krankheitserreger (Impfung) unter Umgehung des Darmtrakts in den Körper. Das Verpacken dieser Medikamente oder Impfstoffe erfordert entsprechend hohe Sicherheit und Qualität.

Parenterales Verpacken: Markt im Aufwind

Der Markt für parenterales Verpacken befindet sich aktuell im Aufwärtstrend. Einer Analyse der Marktbeobachter von Future Market Insights (FMI) zufolge soll der weltweite Markt für diese Art von Verpackungslösungen sich in den kommenden zehn Jahren (2021 bis 2031) mit jährlichen Wachstumsraten von 5,5 Prozent aufwarten können. Im laufenden Jahr soll das Marktvolumen auf knapp 11,5 Milliarden Dollar anwachsen. In den vergangenen fünf Jahren ging es jeweils um 4,6 Prozent nach oben.

Für das weitere prognostizierte Wachstum in den kommenden Jahren sehen die Analysten vor allem die steigende Nachfrage nach Insulin (Diabetes) als Treiber. Kurzfristig dürfte zudem die Coronakrise einen großen Anteil am Wachstum haben. Schließlich müssen die verschiedenen COVID-19-Impfstoffe wie jene von Biontech/Pfizer oder AstraZeneca sicher zu den Impfzentren oder in die Arztpraxen gebracht – und dort unkompliziert wieder geöffnet werden können. Entsprechende Kartons sind zum Beispiel so gestaltet, dass die Box mit den Wirkstoffen seitlich eingeschoben, aber von oben leicht geöffnet werden kann.

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Um wiederum die Verpackungslösungen für Parentalia sicher, flexibel und wirtschaftlich herstellen zu können, sollte man auf die passenden Maschinen setzen. Als einer der qualitativ hochwertigsten und größten Anbieter in diesem Bereich gilt die Uhlmann Group beziehungsweise deren Tochter Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG. Die Firma hat sich auf das Verpacken von Pharmazeutika in Blister, Flaschen und Kartons spezialisiert. Sie bietet Beratung, Projektmanagement, Umsetzung und Services aus einer Hand. Kunden sind internationale Pharmakonzerne, Generikahersteller und Lohnverpacker. Ansprechpartner für Firmen, die Beratung in diesem Bereich suchen, ist Werner Blersch, Experte für das Verpacken von Parenteralia bei Uhlmann Pac-Systeme.

BEC 300 – Blister und Faltschachteln packen in einem

Blisterlinie BEC 300

Blisterlinie BEC 300. (Foto: Uhlmann Pac-Systeme)

Ein Kombisystem mit modularem Aufbau, mit dem sich Blister (Sichtverpackungen) und Faltschachteln – jeweils bis zu 300 Stück pro Minute – in Chargen von 10.000 bis 70.000 Packungen herstellen lassen, ist die BEC 300. Die Blisterlinie BEC 300 verarbeitet laut Hersteller “alle gängigen Solidaprodukte und Folienarten”. Das Bediensystem SmartControl verspricht intuitives Bedienen und geführte Formatteilwechsel. Die BEC 300 kann zum Beispiel einen 10er-Blisterstapel mit Standardkapseln einschließlich Broschüre, in eine Faltschachtel packen – ganz automatisch.

Die Uhlmann Group hat sich vom Anbieter pharmazeutischer Verpackungslösungen zu einer Gruppe mit verschiedenen Marken auf unterschiedlichen Märkten und Branchen entwickelt. Der Konzern mit seinen 2.515 Mitarbeitern hat im Geschäftsjahr 2019/20 einen Umsatz von 434 Millionen Euro erwirtschaftet. Zum Konzernverbund gehören neben Uhlmann Pac-Systeme auch Koch Pac-Systeme, Cremer Speciaalmachines und Wonder Packing Machinery. Die Uhlmann Group ist am Hauptsitz sowie international auf der Suche nach Bewerbern und gilt als hervorragender Arbeitgeber.

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veröffentlicht von Redaktion

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