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Nicht nur in Deutschland wird aktuell von einer Krise in der Automobilindustrie gesprochen. Die aktuellen Absatzzahlen spiegeln dieses Bild jedoch überhaupt nicht wider. Ganz im Gegenteil: Aktuell steigen die Autoverkäufe sowohl in Europa als auch in Deutschland zum Teil deutlich an.

Absatz im Oktober stark angestiegen

Innerhalb Europas ist der Absatz von Autos laut VDA im Oktober um knapp neun Prozent angestiegen. Damit wurden innerhalb Europas mehr als 1,1 Millionen neue Fahrzeuge verkauft. In Deutschland ist der Absatz sogar noch etwas stärker angestiegen, nämlich um 12,7 Prozent.

Während die Autoverkäufe im Oktober des vergangenen Jahres insbesondere wegen neuer Abgasvorschriften deutlich zurückgegangen sind, ist aktuell genau das Gegenteil der Fall. Dies hat auch damit zu tun, dass im Prinzip alle Modelle und Serien im gewünschten Umfang verfügbar sind.

Umsatzplus auch in Spanien und Frankreich

Nicht nur in Deutschland zogen die Absatzzahlen im vergangenen Monat deutlich an, sondern auch auf anderen Automärkten innerhalb der Europäischen Union. So wurden beispielsweise in Frankreich fast neun Prozent mehr Autos verkauft und in Italien stieg der Absatz um 6,7 Prozent an.

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Lediglich in Großbritannien ist die Entwicklung gegenläufig, denn dort wurden um über sechs Prozent weniger Fahrzeuge verkauft, wie die Tagesschau berichtet. Dies hat nach Meinung der Experten auch mit dem bevorstehenden Brexit oder Nicht-Brexit zu tun.

Volkswagen freut sich über Autoboom in Europa

Grundsätzlich profitieren einige große Hersteller vom aktuellen Autoboom. Ganz besonders positiv ist die Entwicklung jedoch für Volkswagen. Der Automobilhersteller aus Wolfsburg konnte den Absatz seiner Fahrzeuge um knapp ein Drittel steigern. Der Marktanteil des Konzerns kletterte um über vier Prozentpunkte auf 25,1 Prozent.

Bei den meisten anderen deutschen Herstellern war das Absatzplus deutlich geringer, wie zum Beispiel bei BMW mit knapp drei Prozent. Sehr negativ war die Entwicklung sogar bei Opel und Vauxhall. Dort brach der Absatz regelrecht um über 25 Prozent ein.

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veröffentlicht von Redaktion

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