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Energie und Wasser sparen, nachhaltige Möbel kaufen und die Wohnung möglichst umweltfreundlich sauber halten – umweltbewusstes Wohnen gewinnt als Trend immer mehr an Bedeutung. Trotz zahlreicher Bemühungen auch in der Bevölkerung ist in den vergangenen Jahren der Stromverbrauch immer weiter gestiegen. Es gibt aber zugleich immer neue Möglichkeiten, dieser Entwicklung gegenzusteuern. Im Folgenden haben wir zehn Tipps für umweltbewusstes Wohnen aufgelistet, die sich ganz leicht in den Alltag integrieren lassen.

1. Öko-Stromanbieter wechseln

Ein guter Start, um etwas für den Klimaschutz zu tun, ist, den Stromanbieter zu wechseln. Wenn man auf ein paar Dinge achtet, ist es trotz des großen Angebots recht einfach, einen wirklich guten Ökostromanbieter zu finden. Zuerst gilt es, darauf zu achten, dass der Stromanbieter auch wirklich Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Die besten Ökostromanbieter fördern zudem gezielt den Ausbau von erneuerbaren Energien und wirtschaften gemeinwohlorientiert. Gütesiegel und Auszeichnungen bieten Orientierung.

2. Energiesparende Haushaltsgeräte A+++

Mit der Wahl von energiesparenden Geräten wie Geschirrspüler, Waschmaschine, Trockner oder Kühlschrank lässt sich im Haushalt viel Strom sparen. Um es Verbrauchern zu erleichtern, die richtige Wahl zu treffen, hat die EU mit der Energieeffizienzklasse eine Bewertungsskala für das europäische Energielabel eingeführt. Die stromsparendsten Geräte führen das Siegel Energieeffizienzklasse A+++. Bei Geschirrspülern bedeutet das etwa, dass diese nur halb soviel Strom verbrauchen wie ein Referenzgerät.

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3. LED statt Glühlampe

Seit gut zehn Jahren steigt Europa nach und nach aus der Nutzung von Glühbirnen aus. Das Motto LED statt Glühlampe soll dabei helfen, Strom zu sparen und entspricht voll dem Trend umweltbewusstes Wohnen. Bei der herkömmlichen Glühlampe werden nur fünf Prozent der Energie in sichtbares Licht umgesetzt, der große Rest dagegen in Wärme. Ganz anders bei der LED (Licht emittierende Diode). Sie gilt als sehr langlebig und verbraucht nur 15 Prozent soviel Strom wie eine Glühlampe.

4. Steckerleiste mit Schalter

Eine besonders effektive Art des Stromsparens ist die Verwendung einer Steckerleiste mit Schalter. Hintergrund: Viele Geräte wie Fernseher oder Hifi-Anlagen verfügen kaum noch über einen echten Ein- und Ausschalter – sie sind ständig im Stand-by-Modus. Dadurch sind sie zwar schnell einsatzbereit, ziehen aber permanent Strom. Dieser Stromverbrauch ist zwar nicht hoch, summiert sich aber über das Jahr gerechnet. Eine klassische schaltbare Steckdosenleiste macht dem ein schnelles Ende.

5. Heizkörper regelmäßig entlüften

Auch das regelmäßige Entlüften der Heizung kann den Energieverbrauch in den eigenen vier Wänden senken. Darüber hinaus kann auch die Heizleistung verbessert werden. Zeit zur Entlüftung der Heizung wird es, wenn nur ein Teil des Heizkörpers warm wird und/oder aus dem Rohrsystem glucksende Geräusche kommen. Wer seinen Heizkörper regelmäßig entlüften will, sollte sich einen Entlüftungsschlüssel zulegen. Damit lässt sich das entsprechende Ventil öffnen und die Luft entweicht.

6. Alte Therme austauschen

Wer über eine Therme verfügt, sollte diese in regelmäßigen Abständen, empfohlen sind alle zehn Jahre, austauschen lassen – am besten von einem Profi. Man kann gut und gerne 30% an Energie mit einem Thermentausch sparen. Die modernen Geräte entsprechen neuesten technischen Standards. Der Austausch der alten Therme kann sich so in kurzer Zeit finanziell amortisieren. Es empfiehlt sich zudem, die Therme regelmäßig warten zu lassen.

7. Energieeinsparung durch neue Fenster

Alte Fenster gelten als die größte Schwachstelle im Haus, wenn es um die Senkung des Energieverbrauchs geht. Rund ein Viertel seiner Wärme verliert ein durchschnittliches Einfamilienhaus über die Fenster. Die Energieeinsparung durch neue Fenster kann zwischen 15 und 25 Prozent betragen. Insbesondere, wenn 3-fach verglaste, wärmegedämmte Fenster eine vorherige 2-fach-Verglasung ersetzen, kann das enorme Einsparungen beim Energieverbrauch bringen. Nach dem Austausch der Fenster ist das regelmäßige Lüften umso wichtiger.

8. Nachhaltige Möbel

Umweltbewusstes Wohnen ist natürlich mehr als Energiesparen. Wer nachhaltige Möbel kauft, trägt dazu bei, seinen ökologischen Fußabdruck möglichst gering zu halten. Bei der Auswahl sollte man darauf achten, dass die Möbel aus natürlichen Rohstoffen gewonnen werden, recycelbar und biologisch abbaubar sind beziehungsweise mit geringem Energie- und Wasseraufwand hergestellt sind. Auch empfiehlt es sich, einen Anbieter aus Europa zu wählen, um Transportwege kurz zu halten.

9. Wassersparduschkopf

Rund 120 Liter Wasser verbraucht eine Person in Mitteleuropa am Tag. Ein großer Teil davon fließt durch die Dusche. Dort kann man also am ehesten ansetzen, wenn man Wasser sparen will. In den vergangenen Jahren haben sich verschiedene Hersteller darin überboten, den perfekten wassersparenden Duschkopf zu entwickeln. Statt neun bis 20 Liter in der Minute verbraucht ein moderner Wassersparduschkopf mit speziell entwickelten Düsen nur vier bis acht Liter.

10. Umweltfreundliche Putzmittel

Wer in den Supermarkt geht, um sich ein Reinigungsmittel zu kaufen, stößt oft auf eine überwältigende Vielfalt an verschiedenen Produkten. Allerdings schaden aggressive Reinigungsmittel der Umwelt und der Gesundheit. Wer umweltverträglich putzen will, braucht lediglich ein paar umweltfreundliche Putzmittel, etwa einen neutralen Allzweckreiniger, Essigreiniger und Handspülmittel. Faustregel: Weniger ist mehr. Wichtig ist auch, wiederverwendbare Putzlappen zu verwenden und diese regelmäßig bei 60 Grad zu waschen.

Fazit:

Umweltbewusstes Wohnen ist ein Langzeitprojekt, das sich auf viele Bereiche in der Wohnung erstreckt. Es reicht von der Anschaffung energieeffizienter Geräte über den Austausch von alten Thermen oder Fenstern über das Wechseln des Stromanbieters bis hin zum Wassersparen und der Wahl nachhaltiger Möbel und umweltfreundlicher Putzmittel. Dabei reichen oft ein paar Mausklicks oder Handgriffe aus, um eine Änderung in Richtung umweltbewusstes Wohnen anzustoßen. Dann heißt es nur noch, dranzubleiben. Und: Das Umsetzen all dieser Ideen und Tipps kann richtig Spaß machen.

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veröffentlicht von Redaktion

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