Du brauchst noch Kapital, um in Aktien oder Kryptowährungen zu investieren? Geld verdienen ist dank dem Internet mittlerweile ganz einfach – wenn du gute Ideen, Durchhaltevermögen, Zeit und ein paar wertvolle Tipps hast. Zumindest die Tipps bekommst du hier ganz gratis von uns.

Glaubt man den bullischen Analysten, dann ist in puncto Kursentwicklung von Aktien und Kryptowährungen noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Niedrigzinsen und hohe Inflation treiben Anleger in Scharen dazu, in Tesla-Aktien, Bitcoin, Gold oder Immobilien zu investieren. Was aber, wenn einem aktuell das Kapital fehlt, um es überhaupt investieren zu können. Die Antwort ist ganz einfach: Man muss Geld verdienen!

Online-Business starten und Geld verdienen

Oft ist es nicht leicht, über einen Jobwechsel mehr Kohle herauszuholen. Dem Internet und der Globalisierung sei dank gibt es aber mittlerweile viele Wege, online Kasse zu machen. Das geht zum Beispiel mit einem Online Business. Dabei sollte man sich von dem Begriff aber nicht entmutigen lassen. In den Bereich Online Business fällt zum Beispiel der Verkauf von Produkten über Amazon und eBay. Aber auch die Monetarisierung von Blog-Inhalten über Affiliate-Links oder Google-Werbung ist ein Weg, der schnell Ergebnisse bringt. Oder wie wäre es mit der Erstellung und dem Verkauf von E-Books.

Das Beste: Wer in diesen Bereichen Geld verdienen will, muss nicht alles dafür Benötigte von der Pike auf erlernen. Für die Einrichtung eines Blogs oder Online-Shops, für die Erstellung von Design oder Texten – für all das und mehr gibt es Freelancer. Natürlich sollte unbedingt über Grundwissen verfügen, bevor man in ein bestimmtes Online-Business einsteigt.

Das lässt sich aber mit entsprechender Fachliteratur, einschlägigen Blogs und Online-Magazinen oder YouTube-Videos aufholen. Wichtig ist, sich zunächst einen Überblick zu verschaffen und nicht auf den ersten „Experten“ hereinzufallen. Nach einer Weile intensiver Auseinandersetzung mit einem Thema ist man schnell in der Lage, Blender herauszufiltern und „echte“ Profis aufzuspüren.

Als Amazon-Händler durchstarten

Schauen wir uns doch in diesem Artikel einmal an, wie man bei Amazon Händler werden kann. Warum ist es wichtig, beim Verkaufen von Produkten im Internet Amazon nicht außer Acht zu lassen? In Deutschland beläuft sich die Zahl der Internetnutzer laut Statista-Daten auf 66,6 Millionen. 94 Prozent der Deutschen im Alter ab 14 Jahren nutzen zumindest hin und wieder einmal das Internet. Bei den 14- bis 60-Jährigen gibt es quasi niemanden, der nicht ab und zu online ist. Und die meisten von ihnen kaufen online ein. Die Shopping-Reise startet bei Google – oder Amazon.

Der E-Commerce-Riese aus den USA hat sich inzwischen auch in Deutschland eine marktführende Stellung erarbeitet, beherrscht mehr als zwei Drittel des deutschen Online-Shopping-Marktes. Selbst wer also einen eigenen Online-Shop betreibt, sollte laut Expertenmeinung zusätzlich die Amazon-Reichweite nutzen und seine Produkte auf der Plattform anbieten.

Vor dem Start sollten künftige Amazon-Händler eine Idee haben, welches Produkt sie verkaufen wollen. Die Ideenfindung geht am besten einher mit einer Analyse des Wettbewerbs. Dazu existieren eine Reihe von Tools, mit denen sich etwa herausfinden lässt, in welchem Sektor die Margen gut und die Konkurrenz möglichst gering ist. Auch über die Produktbeschaffung sowie mögliche Vorschriften (etwa bei Lebensmitteln oder Kinderspielzeug) sollte man sich Gedanken machen.

Will man auf chinesische Hersteller setzen, sollte man sich über mögliche Schwierigkeiten bei der Beschaffung und Lieferung im Klaren sein. Aktuell fehlen zum Beispiel Container und ist wegen der Coronakrise auch die Produktion in Asien ins Stocken geraten. Dafür können bei deutschen Anbietern die Preise so hoch sein, dass es sich für kleine Händler nicht lohnt. Der Vorteil: Die Ansprechpartner sind in der Nähe und sprechen Deutsch. Ebenfalls im Vorfeld gilt es, ein Gewerbe anzumelden und eine Umsatzsteueridentifikationsnummer zu beantragen.

Auf Produktbeschreibung und Amazon-SEO achten

Bei der Erstellung eines Amazon-Kontos können Seller zwischen der Basis- und der professionellen Version wählen. Für ein kleines Geschäft nebenbei kann die Basisversion ausreichen. Jetzt geht es schon ans Listing des Produktes. Dazu stehen verschiedene Kategorien zur Verfügung, die am besten ganz genau ausgewählt werden sollten. Auch die Produktbeschreibung ist entscheidend. Hierfür sollte man sich eine Reihe von Beispielen anderer Verkäufer anschauen, um Vorbilder, aber auch zu vermeidende Fehler zu entdecken. Ebenfalls wichtig: Auf Amazon-SEO achten. Dadurch lassen sich bessere Platzierungen auf der Plattform erreichen. Auch über die Möglichkeit bezahlter Suchergebnisse kann man nachdenken.

Bei einem kleinen Shop und wenigen Produkten stehen nach dem ersten erfolgten Verkauf die Verpackung und der Versand an. Nicht vergessen, Werbung für die eigenen Produkte beizulegen. Gegebenenfalls kann man den Käufer auch bitten, eine positive Bewertung abzugeben, wenn ihm das Produkt gefallen hat. Wer in größeren Maßstäben denkt, etwa über das sogenannte Dropshipping mit Waren aus China, kann Amazon-Dienste wie Fulfillment by Amazon nutzen. Hier übernimmt Amazon gegen eine Gebühr die Verpackung, den Versand und den Kundenservice des Produktes. Auch die Platzierung der Produkte sowie der Zugang zum Prime-Standardversand – was sich positiv auf die Verkäufe auswirken sollte.

Fazit

Es gibt viele Wege, online Geld zu verdienen. Eine gute Möglichkeit ist, als Amazon-Händler durchzustarten. Vorteil: Die riesige Reichweite der E-Commerce-Plattform. Das erwirtschaftete Geld kann man dann investieren, zum Beispiel in Bitcoin oder Aktien.

veröffentlicht von Jörn

Jörn Brien ist Chefredakteur und Betreiber von Die Wirtschaftsnews – deinem Ratgeber für Aktien und Kryptowährungen. Der Journalist arbeitet(e) für verschiedene namhafte Publikationen in Deutschland und Österreich, darunter Golem, Kurier, t3n, e-media, Futurezone und pressetext. Darüber hinaus betreibt er den Online-Buchshop Meine Buchhandlung Wien und mehrere Facebook-Gruppen sowie Blogs.