Die Digitalisierung ist derzeit in aller Munde. Viele Prozesse werden automatisiert, die Digitalisierung zieht sich dabei durch alle Branchen. Nicht immer ist eine Prozessautomatisierung aber die beste Antwort auf alle Fragen der ökonomischen Unternehmensführung. Was passiert, wenn die Technik nicht mit den Systemanforderungen der Profi-Software mithalten können? Branchenübergreifend werden in den kommenden Jahren immer mehr IT-Spezialisten gesucht werden. IT Jobs werden auch heute schon von vielen Unternehmen ausgeschrieben. Wer sich mit IT-Technik und den neuartigen Technologien wie KI und IoT gut auskennt, hat hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt von heute und morgen.

Fachkräfteenpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit ergibt Mangel an IT-Spezialisten

IT-Jobs sind in allen deutschen Bundesländern in ausreichender Zahl im Angebot. Nicht nur die wirtschaftsstarken Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg locken gut ausgebildete IT-Fachkräfte mit attraktiven Gehältern. Durch die voranschreitende Digitalisierung ergeben sich jede Menge neue Berufsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten. IT Jobs sind heute bereits sehr gefragt, dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren noch fortsetzen.

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Die top 7 der IT-Jobs der Zukunft

Diese sieben IT-Berufe sind derzeit bereits unterbesetzt. Wer sich in diese Fachrichtungen ausbilden lässt, braucht sich in Zukunft um einen sicheren Arbeitsplatz keine Sorgen zu machen. Zu den gefragten Berufsfeldern im IT-Bereich zählen:

Data Scientist

Hat die internen Abläufe des Unternehmens im Blick und analysiert mithilfe moderner Software das Kundenverhalten vom Erstkontakt an. Big Data Experte

IT-Sicherheitsspezialist

Überwacht die IT-Netzwerke auf Sicherheitsrisiken und erstellt für das Unternehmen geeignete IT-Sicherheitsrichtlinien.

Möglicher Berufseinstieg durch IHK-Weiterbildung oder Studium vn Informationssicherheit, digitale Forensik und ähnliche Studiengänge.

Cloud Architekt

Entwirft Cloud-Computing-Strategie eines Unternehmens und überwacht diese.

IT-kundige Schnittstelle zwischen Kunden und Mitarbeitern mit umfangreichen Kenntnissen in Datenschutzangelegenheiten und IT-Sicherheit.

Produktionstechnologe

Zu den Hauptaufgaben zählen die Einrichtung von Produktionsanlagen, die Überwachung der industriellen Prozesse in der Produktion und eine Protokollation der Abläufe.

Derzeit Unterbesetzung in den Branchen Anlagenbau, Automobilindustrie, Maschinenbau

Chief Digital Officer (CDO)

Entscheidungsträger der digitalen Vorgänge und Prozesse in einem Unternehmen

Beurteilt mit seinem Expertenwissen in Technik und betriebswirtschaftlichen Vorgängen, welche Technologie effizient ist und implementiert werden soll. Vorstandsebene

IT-Berater

Experten Know-how in Management-Angelegenheiten und Ingenieurwesen.

Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik oder Informatik mit anschließender Spezialisierung.

SAP-Berater

Die komplexen Anwendungsmöglichkeiten der Unternehmenssoftware werden praktisch hervorragend beherrscht.

Gleichzeitig ist die Fähigkeit wichtig, die vielfältigen Prozesse, Erweiterungen (z.B. SAP S/4HANA) und Anwendungsmöglichkeiten in möglichst einfachen Worten zu kommunizieren.

Meist selbstständige Tätigkeit, kann aber auch im Unternehmen eingestellt werden.

2019 gibt es viele unbesetzte IT Jobs

Jobs Digitalisierung

Bild: Syda Productions / shutterstock

Aktuell sind mehr als 80.000 Stellen in der IT-Branche nicht besetzt. Damit werden etwa 50% mehr IT-Spezialisten gesucht als noch im Vorjahr, 2018 gab es rund 55.000 unbesetzte IT-Stellen. Unternehmen aller Branchen sehen sich gegenwärtig mit der Transformation und einer Umstellung auf Prozessautomatisierung konfrontiert. Nicht in allen Firmen besitzen Entscheidungsträger das nötige Fachwissen in Bezug auf die Digitalisierung.

Folgende Fähigkeiten sind für die IT-Branche von besonderem Interesse:

  1. Interesse an technischen Themen
  2. Verständnis für komplexe Abläufe
  3. Kommunikationsbereitschaft mit Kunden und firmenintern
  4. Praxiserfahrung
  5. Agile Denkweise
  6. Bereitschaft, neuartige Arbeitsmodelle anzuwenden

IT-Studium, IT-Ausbildung oder IT-Weiterbildung?

Wer in der IT-Branche arbeiten möchte, hat unterschiedliche Möglichkeiten, zum Traumjob zu gelangen. Nicht nur in München und dem Münchner Umland ist die IT-Branche zur Zeit noch eine Männerdomäne: Frauen sind in IT-Jobs 2019 noch unterrepräsentiert. An deutschen Hochschulen stehen vielfältige Studiengänge im IT-Bereich zur Verfügung:

  • Angewandte Informatik
  • Informationswissenschaft
  • Software Engineering
  • Technische Informatik
  • Wirtschaftsinformatik
  • Und noch viele mehr

Im Anschluss an das erfolgreich abgeschlossene Studium empfiehlt sich eine Spezialisierung auf ein Gebiet, welches je nach persönlichem Interesse ausgewählt werden kann.

Für Interessierte ohne Abitur gibt es diverse Ausbildungsmöglichkeiten in der IT-Branche:

  • Fachinformatiker
  • IT-Systemelektroniker
  • Informatikkaufmann
  • Technische Informatik
  • Systeminformatiker
  • Und andere

Quereinsteigern bietet die IHK diverse Umschulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

 

veröffentlicht von Redaktion

3 Comments

  1. Gerade für das Thema IT-Sicherheit gibt es eine erfreuliche Nachricht. Die FH Niederrhein in Mönchengladbach hat gerade erst Pläne für einen weiteren Fachbereich mit Schwerpunkt Cyber-Managament vorgelegt, in Kooperation eines weiteren Anbaus in Bonn mit Schwerpunkt Cybersicherheit:
    https://rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/moenchengladbach-will-als-cyber-alliance-nrw-mit-bonn-cybercrime-bekaempfen_aid-35720475

    Sollte das Land bewilligen, würde es sich nur um die Frage von ein paar Jahren handeln, bis dort neue Experten ausgebildet würden. Sehr interessant!

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  2. […] Die Wissenschaftler glauben, dass die jeweils vorhandenen Rahmenbedingungen der Sozialisation das Wesen beeinflussen. Hurrelmann zufolge setzt sich der Mensch in der Jugend- und Pubertätsphase nicht nur mit seiner Psyche und seinem Körper, sondern auch mit der physischen Lebenswelt und der sozialen Umgebung in besonderer Weise auseinander. Die Angehörigen der Generation Z finden somit andere kulturelle, wirtschaftliche und politische Bedingungen vor wie die Generationen vor ihnen. So wachsen die Generation Z-ler beispielsweise mit modernen Technologien wie MP3-Player, Handys, SMS und Internet auf. Sie sind somit in gewisser Weise digital sozialisiert. Davon profitiert wiederum die IT-Branche. […]

    Antworten

  3. […] erst einmal, ob die Tätigkeit ihm/ihr gefällt. Spätestens an der zweiten oder dritten Stelle bei der Berufswahl steht aber das Gehalt. Und die Unterschiede bei der Bezahlung sind bei den verschiedenen Berufen […]

    Antworten

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