Der Baumarkt bietet verschiedene Lagerbautechnologien an. Herkömmlich gebaute Lagerhallen werden in der Regel in mehreren Monaten errichtet und können je nach Kundenwunsch mit Logistik- und Lagerkomplexen oder einfachen Hallen ausgestattet werden. Modernste Hochregallager sind vollautomatisch, werden von Robotern bedient und benötigen keine Dauerbeleuchtung.
Die Anforderungen an die Ausstattung und den Bau der Lagerhalle stehen in direktem Zusammenhang mit der Art der gelagerten Waren.
Lebensmittel, insbesondere Obst und Gemüse, Fleisch und Tiefkühlkost, erfordern oft Kühlanlagen, eine angemessene Temperatur, Feuchtigkeit und Belüftung.

Hafenlager, z. B. für Kohle oder Aluminiumerz, erfordern keine besonderen Bedingungen. Es genügen eine Überdachung, Regen- und Windschutzwände, ohne Heizungs- und Lüftungsanlagen.

Anzeige

Die Vorstellungen des Bauherrn über den gesamten Investitionsprozess beim Bau eines Lagers umfassen sowohl rechtliche Fragen, d. h. notwendige Baugenehmigungen, oft sehr komplexe Planungsunterlagen und Bauarbeiten beginnend mit dem Fundament. Dies ist ein zeitaufwändiger Vorgang.

Zusätzliche Lagerflächen erfordern nicht immer eine kostspielige Investition und das Lager muss nicht mit komplexen Logistiksystemen ausgestattet sein.

Bei temporären Bauten wird je nach rechtlichen Anforderungen im jeweiligen Land, in dem die Investition realisiert wird, die Baugenehmigungen vereinfacht und es ist oft möglich, die Investition ohne Baugenehmigung zu starten und die Halle nach einer gewissen Zeit als Bauprojekt zu legalisieren.

Bild: Pol-Plan

Wenn die Produkte keine besonderen Lagerbedingungen erfordern, kann eine Zwischenlagerung mit PVC-Außenverkleidung die ideale Lösung sein. Anstelle von Betonfundamenten reichen Pflastersteine, Asphalt oder einfach ein ebener und gepflasterter Untergrund aus. Wenn die Leichtbauhalle wirklich groß ist, ist es möglich, Fundamentfüße zu verwenden, deren Konstruktion um ein Vielfaches billiger als ein Vollfundament ist.

Entgegen dem Anschein können Leichtbauhallen als temporäre Einrichtungen zu langfristigen und großflächigen Lagern mit Spannweiten von bis zu 50 m, beliebiger Länge und mit einer Höhe von bis zu 15 m avancieren.

Robust gebaute Leichtbauhallen sind Konstruktionen, die gemäß geltenden gesetzlichen Bestimmungen an die örtlichen Schnee- und Windlasten angepasst sind. Bei der Auswahl eines temporären Lagerlieferanten lohnt es sich zu prüfen, ob die geplante Halle alle Anforderungen gemäß Normen und gesetzlichen Vorschriften erfüllt.

Soll die Halle stabiler und besser isoliert werden, können Trapezbleche oder Sandwichpaneele als Außenwandverkleidung eingesetzt werden. Eine richtig aufgestellte Leichtbauhalle sollte für die notwendige Wärmedämmung sorgen, um eine effiziente Nutzung der Heizungsanlagen zu ermöglichen.

Bei der effizienten Wärmedämmung hängt vieles von der präzisen Installation des temporären Lagers ab. Charakteristisch für temporäre Hallen ist die Bedachung aus nicht brennbarem PVC-Gewebe, deren Wärmedämmeigenschaften begrenzt sind. Für zusätzliche Wärmedämmung sorgt das sog. Pumpdach aus zweilagigem PVC-Gewebe, das den Einsatz eines Heizgerätes zur Förderung von Heißluft erfordert. Die Heizkosten der Halle können durch den Einsatz von Wärmestrahlern optimiert werden, deren Vorteil die direkte Beheizung von Personen ist, die sich in der Halle aufhalten, ohne die Luft zu erwärmen.

Die Auswahl der Bautechnologie der Lagerhalle sollte durch eine fundierte Analyse der Bedürfnisse und Finanzmöglichkeiten unterstützt werden. Es darf nicht vergessen werden, dass die schnelle Montage und Mobilität der Hauptvorteil von Leichtbauhallen sind.

Gesponserter Beitrag

Anzeige

veröffentlicht von Redaktion

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.