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Silberpreis eingebrochen – ist jetzt die richtige Zeit zum Kauf?

Silber

Silber ist gefragt. (Foto: Bildquelle: Aleksandar Mijatovic/shutterstock)

Dass die Aktienbörsen im freien Fall sind, ist seit der Coronakrise fast schon Normalität. Gleiches gilt aber auch für zahlreiche Rohstoffe, insbesondere Rohöl. Neu allerdings ist, dass von vielen Anlegern nahezu unbemerkt ein rapider Absturz beim Silberpreis zu verzeichnen war. Ist das jetzt schon ein Signal zum Einstieg?

Silberpreis fällt um über 30 Prozent

Der Silberpreis ist innerhalb nur einer Woche, nämlich zwischen dem 10. und 17. März, um zwischenzeitlich über 30 Prozent eingebrochen. Lag der Preis für eine Feinunze Silber Ende Februar noch bei 18 Dollar, so musste man für die Feinunze Silber am 20. März nur noch gut 12 Dollar zahlen.

Gegenbewegung bereits vorhanden

Ganz aktuell, am 25. März, notiert die Feinunze Silber immerhin wieder etwas höher, nämlich bei rund 14,20 Dollar. Damit ist bereits eine leichte Gegenbewegung zum massiven Preissturz vorhanden. Die meisten Experten gehen ohnehin davon aus, dass sich der Silberpreis ausgehend von diesem tiefen Sturz wieder deutlicher erholen müsste.

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Zwar gab es auch beim Goldpreis in den letzten zwei Wochen einen Rückgang. Allerdings war dieser bei Weitem nicht so stark, wie wir es jetzt beim Silberpreis gesehen haben.

Günstige Einstiegskurse beim Silber?

Für Anleger und Spekulanten stellt sich die Frage, ob das jetzt schon günstige Einstiegskurse in den Bereich Silber sind. Eine Entwicklung ist definitiv, dass die Nachfrage nach physischem Silber sofort nach dem Crash extrem angestiegen ist, wie der Aktionär berichtet. Zahlreiche Verkäufer konnten die Nachfrage der Kunden nach Silberbarren oder Silbermünzen zwischenzeitlich nicht einmal mehr bedienen.

Ohnehin gibt es eine teilweise große Diskrepanz zwischen der Entwicklung beim sogenannten Papiersilber und dem physischen Silber, also Münzen und Barren. Experten setzen immer häufiger darauf, dass sich physisches Silber in der Zukunft deutlich stabiler und berechenbarer als der Spotpreis zeigen wird. Letzterer basiert zum größten Teil auf Terminkontrakten.

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