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IKEA verkauft jetzt auch Versicherungen

IKEA

IKEA. (Bildquelle: Tanasan Sungkaew/Shutterstock)

IKEA bringen nahezu alle Menschen in Verbindung mit Möbeln aus Schweden. Zudem bietet das Unternehmen in seinen Filialen schon seit vielen Jahren neben Schränken, Stühlen und sonstigen Einrichtungsgegenständen ein erweitertes Sortiment an. Jetzt kommt mit Versicherungen eine neue Sparte hinzu.

Angebot zunächst in der Schweiz und in Singapur

Das neue Angebot an Versicherungen von IKEA ist zunächst auf Kunden in der Schweiz und Singapur begrenzt. Dort haben Interessenten die Möglichkeit, über den schwedischen Möbelhersteller online eine Versicherung abzuschließen. Das Angebot läuft unter den Namen „Hemsäker“, was übersetzt eine Kombination aus den zwei Begriffen für „Zuhause“ und „sicher“ ist.

Es handelt sich um eine Versicherungspolizze, die eine Hausrat- und private Haftpflichtversicherung kombiniert.

Versicherungsprämie von 200 Euro im Jahr

Experten sehen einen Grund dafür, dass IKEA jetzt auch ins Versicherungsgeschäft einsteigt, darin, dass zahlreiche Versicherungsgesellschaften Probleme damit haben, regelmäßigen Kontakt zu ihren Kunden aufzubauen und zu halten. Das Vertriebsnetz des Möbelgiganten soll dabei helfen, dieses Problem zumindest zu verringern.

Die Kosten der angebotenen Polizze richten sich insbesondere danach, wie viele Personen im Haushalt wohnen und wie groß die Wohnung bzw. das Haus ist. Bei einer Beispielrechnung fallen für die Versicherung in einem Haushalt mit zwei Personen in der Schweiz (Bern), die mit einer durchschnittlichen Einrichtung in einer Wohnung mit drei Zimmern wohnen, etwas mehr als 200 Franken an. Dies entspricht umgerechnet knapp 200 Euro.

IKEA: Versicherungen passen sehr gut zum Angebot

Positiv fällt auf, dass es sich nicht um irgendein Versicherungsangebot handelt. Stattdessen passt die Kombination aus Haftpflicht- und vor allem Hausratversicherung sehr gut zum Angebot des Möbelriesen. Immerhin geht es in erster Linie um Einrichtungsgegenstände, die den Hausrat vom Wert her erweitern.

Die Versicherungspolizze stammt übrigens vom Kooperationspartner Iptiq. Es handelt sich dabei um eine Tochter der aus der Schweiz stammenden Rückversicherung Swiss Re, wie die Süddeutsche berichtet. Ob und wann das Angebot auch nach Deutschland kommt, ist nicht bekannt.

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